am Montag, 30. Juni 2008
Lieber Simon Sicher hat das Zölibatszwang in der RKK
seine Geschichte und in der Ostkirche auch. Ich kenne
eine Reihe freier verheiratetr Priester, die gern eine Pfarrei leiten könnten, aber das geht ja nicht. Ich und viele meiner Freunde sind wegen Zölibatszwang aus dem Seminar raus. Und wir sollten klar sehen: Viele Priester halten sich mit Lebensgefährtin oder Kindern wohlweislich bedeckt. Wenn unsere Kirche so komische Gesetze hat, dann werden sie halt umgangen. Übrigens: In Bulgarien haben sie volle
Priesterseminare, weil die jungen Männer heiraten können. Hätten Jesus und Paulus so gebenedeit gemarxt wie bei uns, hätte sich das Christentum höchstens als kleine frauenrestitente Elite selbst beweihräuchern können. Herzlich Zölibamus in Pace wünscht bruder david
Empfehlung: freie priester@ bluewin.ch
Empfehlung: freie priester

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am Montag, 30. Juni 2008
Ja, das Kreuz mit dem Kreuz!!!
Ich bin noch vor "Jahrhunderten" in einer Umgebung aufgewachsen, wo das Kreuz in der "guten Stube" (im Herrgottswinkel) nicht als Schmuckstück angebracht war, sondern als ein Zeichen, zu dem man zu jeder Zeit aufschauen konnte. In meiner Küche hängt das Kreuz ebenfalls; das von meinen Großeltern "geerbte", das mich mit Generationen von Christus-Gläubigen verbindet - in aller Schlichtheit und bäuerlichen Frömmigkeit!
In einigen Jahren werden alle Kreuze aus den Schulen entfernt sein und wenn das geschehen ist, wird auch das Pflichtfach Religion aus den staatlichen Schulen (ohne großen Widerstand) hinausfliegen...
Was sind unsere Wurzeln hier im sogen. "christlichen Abendland"? Sie sind morsch und nähren keinen Baum mehr, der reiche Früchte tragen könnte ...
Es ist doch so einfach, wie angreifbar (weil "naiv"): im Gegensatz zu Buddha oder der "Hand der Fatima" etc. hat dieser geschundene Jesus am Kreuz alle Sünden und alle Schuld dieser Welt auf sich genommen und ist für uns a l l e am Kreuz als "Schwerverbrecher" einen schändlichen Tod gestorben (obwohl ohne je eine persönliche Schuld auf sich geladen zu haben). Tag für Tag und Nacht für Nacht sollten wir ihm danken für all das Gute, das er damit für uns erwirkt hat. Darum hat ihm Gott auch einen Namen gegeben, der über alle Namen steht und darum ist er auch das ertastbare Angesicht des lebendigen Gottes, dem alle Ehre und Herrlichkeit gebührt. Den "Grünen" würde ich als Urlaubslektüre die Paulus-Briefe empfehlen!

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am Dienstag, 17. Juni 2008
Aber das Zölibatsverbot aus dem Mittelalter ist viel schlimmer, denn es entpriestert tausende Pfarreien!
Das Zölibat stammt nicht aus dem Mittelalter... Zumindest nicht die frühe Form. Und bei der alten Form wären die Pfarreien auch bald entpriestert...

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am Montag, 16. Juni 2008
Glauben denn die Grünen wirklich, in Bayern Sympathien zu gewinnen, wenn sie sich aufführen wie die Chinesen im Tibet?
Aber das Zölibatsverbot aus dem Mittelalter ist viel
schlimmer, denn es entpriestert tausende Pfarreien!

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am Mittwoch, 11. Juni 2008
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es den Kruzifix-Gegnern gar nicht so sehr um die Entfernung des christlichen Symbols geht, sondern darum, mit diesem Thema sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Für mich gab es lange Zeit eine "Kreuzlose Wohnung" weil ich zu meinem eigenen Leid nicht noch täglich einen gequälten Jesus an der Wand sehen wollte. Bis zu einem Gespräch mit einer aktiven Christin, die mir erklärte, dass hinter jedem Karfreitag eine leuchtende Sonne inform des Osterfestes aufgeht. Diese Erkenntnis und neue Hoffnung hat meine Einstellung total umgekrempelt und in meiner Wohnung hat das Kreuz wieder einen Ehrenplatz erhalten, wie ich es von Jugend auf als Selbstverständlichkeit erlebte.

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am Dienstag, 10. Juni 2008
Die Katholiken sprechen von Toleranz, weigern sich aber, das Kreuz abzuhängen. Na schön! Dann muss Toleranz anders demonstriert werden. In Zukunft sollte jede Religionsgemeinschaft ihr Symbol im Klassenzimmer aufhängen oder aufstellen dürfen. Ich denke da an einen Platz für den Davidstern und eine Wand für die Hand der Fatima. Und wenn wir schon dabei sind: Die Buddha-Statue passt doch ganz gut nebens Lehrerpult, die Totengöttin Kali bekommt einen Altar beim Tagslichtprojektor und neben der Tür liegt die neueste Ausgabe des Wachturms. Müssen Schüler sich zur Strafe in die Ecke stellen, dürfen sie wählen, wo ihnen der Weihrauch am besten schmeckt.

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am Dienstag, 10. Juni 2008
Das Kruzifix aus den Klassenzimmern zu entfernen, ist weder eine Absage an den christlichen Glauben noch an unsere bayerische Kultur.
Der kreationistische Schatten, der immer noch im Biounterricht über den zu Unterweisenden schwebt, zeugt vom gealterten Selbstbewusstsein einer Kirche, die ihre ersten Tage vor einer intoleranten Welt verbergen musste. Christsein trägt man im Herzen und hängt es nicht an die Wand.

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