Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Chronologie

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Freitag, 18. Mai 2012 Felix, Burkhard
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Chronologie

Chronologie der Krise:

Die Exkommunikation und ihre Folgen

Wann kam es zur Exkommunikation der vier Bischöfe? Und wer hat wann um die Aufhebung der Strafe gebeten? Alle wichtigen und akuellen Ereignisse rund um die Krise im Vatikan können Sie hier noch einmal nachlesen:


11. März

In einem Erklärungsbrief an die Bischöfe nimmt Benedikt XVI. Stellung zu der Aufhebung der Exkommunizierung der Pius-Brüder. Dabei räumt er Pannen ein: Man hätte das Internet besser als Nachrichtenquelle nützen sollen, dann wäre man besser und rechtzeitig informiert gewesen. Der Papst zeigte sich aber auch betrübt über die feindseligen Reaktionen aus aller Welt. 

 

2. März

Papst Benedikt XVI. nimmt den Amtsverzicht des österreichischen Priesters Gerhard Maria Wagners an. „Der Heilige Vater hat den Hochwürdigen Herrn Gerhard Wagner von der Annahme des Amtes des Weihbischofs von Linz (Österreich) dispensiert“, heißt es in einer Mitteilung des Vatikans.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, will in der nächsten Woche nach Rom reisen, um den Papst über die Situation in Deutschland angesichts der Piusbruderschaft zu informieren. In der Frühjahrsversammlung der katholischen Bischöfe spricht er seine Bedenken gegen eine Aufnahme der Piusbruderschaft in die katholische Kirche aus.

1. März

Richard Williamsons Anwalt erklärt, dass Williamson, der zurzeit in London ist, mit allen Mitteln gegen eine Auslieferung kämpfen würde. In England ist die Leugnung des Holocausts zwar nicht strafbar, in Deutschland aber schon. Die Regensburger Staatsanwaltschaft ermittelt deswegen gegen Williamson.
Die Piusbruderschaft droht Williamson mit Ausschluss, sollte er nochmals den Holocaust leugnen. Der Generalobere der Piusbruderschaft, Bernard Fellay, fordert Williamson zudem auf, „für eine gute Zeit aus der Öffentlichkeit zu verschwinden.“
Der Augsburger Bischof Walter Mixa soll beim politischen Aschermittwoch der CSU die Zahlen der Abtreibungen mit denen der Holocaust-Opfer verglichen haben. Heftige Kritik gibt es daher unter anderem seitens der deutschen Sinti und Roma. „Wer eine solche Parallele zieht, relativiert nicht nur, sondern verletzt die Überlebenden des Holocaust“, sagte der Zentralrats-Vorsitzende Romani Rose.

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