28. Februar
Der frühere Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, bittet die ausgetretenen Katholiken, die der Kirche aus Wut über den Holocaust-Leugner Williamson den Rücken zugewandt haben, „ihren Entschluss zu überdenken und wieder zurückzukehren
27. Februar
Die Piusbruderschaft bezeichnet Richard Williamsons Entschuldigung seiner Worte zum Holocaust als „Schritt in die richtige Richtung“.
Dagegen sieht der Vorsitzende des Internationalen Jüdischen Komitees für Interreligiöse Beratungen (IJCIC), David Rosen, Williamsons Worte als unzureichend. Williamson habe sich nur für den Schaden entschuldigt, den seine Äußerungen angerichtet haben, so Rosen.
Auch die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, zeigt sich entsetzt über die neue Erklärung Williamsons. Er habe erneut gezeigt, dass er überzeugter Antisemit sei, so Knobloch.
Der Vatikan bestätigt, dass Williamsons Entschuldigung unzureichend sei. Sie entspreche nicht den Forderungen des Vatikans, die Holocaust-Leugnung absolut unmissverständlich zurückzunehmen.
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