Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Chronologie

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Freitag, 18. Mai 2012 Felix, Burkhard
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Chronologie


29. Januar 2009

Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, reagiert verständnisvoll auf die scharfe Kritik jüdischer Organisationen. „Ich kann verstehen, dass unsere jüdischen Brüder betroffen sind“, sagt Zollitsch. Zugleich bedauert er, dass sich der Vatikan nicht im Vorfeld besser über Williamson informiert habe.
Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller nimmt den Papst in Schutz. „Den Flurschaden hat Herr Williamson angerichtet, nicht der Papst“, so Bischof Müller.
Der Vorsitzende des Internationalen Jüdischen Komitees für Interreligiöse Beratungen (IJCIC), David Rosen sagt: „Der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Ohne eine Entschuldigung von Williamson oder eine Erklärung des Vatikans, dass dieser nicht mehr als Bischof in der Kirche akzeptiert ist, solange er derartige Meinungen äußert, bleibt die Sache zwiespältig.“

28. Januar 2009

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller erteilt dem Holocaust-Leugner und Piusbischof Richard Williamson Hausverbot. Die Äußerungen Williamsons seien „menschenverachtend“ gewesen, so der Bischof. Das Hausverbot gelte für alle Kirchen und Gebäude der ostbayerischen Diözese.
Papst Benedikt XVI. stellt sich gegen eine Leugnung des Holocaust und betont seine Solidarität mit den Juden. Gleichzeitig fordert er die Piusbruderschaft auf, das Zweite Vatikanische Konzil anzuerkennen.

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