Ein Audio-Kommentar von Pater Eberhard von Gemmingen über Papst Benedikts Youtube-Kanal
The pope on YouTube. Der Papst auf YouTube. Das war an diesem Freitag die Schlagzeile in Rom.
Der Vatikan hat mit der Firma Google einen Vertrag geschlossen. Ab sofort gibt es bei Google-Youtube täglich neue Video-Clips mit dem Papst und aus dem Vatikan. Es geht darum, dass Menschen in aller Welt sich schnell informieren können über das, was der Papst und was seine Mitarbeiter zu wichtigen und aktuellen Weltproblemen sagen. In Rom ist bekannt: Millionen Menschen wollen wissen, was die Spitze der katholischen Kirche etwa zum Konflikt zwischen Israel und Palästina, zum Krieg im Kongo, zur Christenverfolgung in Indien und anderen Ländern sagt. Oder hat der Papst eine Meinung zu Barak Obama? Hat er ihm gratuliert? Solches und vieles mehr findet sich auf den 2-Minuten-Klips. Täglich kommen ein oder zwei neue davon auf die vatikanische YouTube-Seite. Gott lob gibt es auch kritische Menschen, die fragen, ob sich die Kirche da nicht in eine eklige Gesellschaft begibt.
Daraufhin heißt es nur im Vatikan: Wir müssen die Botschaft Jesu dorthin bringen, wo gerade junge Menschen sich tummeln. Die junge Generation aber erreicht man im Internet. Die Klips gibt es vorläufig nur auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch. Von der Startseite kann man sich weiter klicken zu Radio Vatikan mit seinen rund 40 Sprachen, zum Osservatore Romano mit seinen Sprachausgaben, zur Vatikan-Homepage und zur Homepage der Vatikanstadt. Weitere klicks führen zu H2O, einer Organisation, die kirchliche Homepages rund um den Globus verbindet.