Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Der YouTube-Papst

Liborius Verlagsgruppe Bayerisches Sonntagsblatt Liborius Magazin Liboriusblatt
Dienstag, 22. Mai 2012 Julia, Rita, Renate
Augenblicke|Das Magazin|Nachrichten|Wissen|Unser Glaube|Specials|Forum|E-Cards|Spiele

Etappen Ihres Lebens: Taufe | Kommunion | Firmung | Ehe | Trauer

Drucken | Versenden | Mail an die Redaktion

glaubenslust – Der Tag


Der YouTube-Papst

Benedikt XVI. gilt als konservativ und altmodisch. Zu diesem Image passt aber überhaupt nicht die neueste PR-Strategie des Vatikans. Seit kurzem nämlich predigt der Papst nicht nur auf dem Petersplatz , sondern auch auf der Onlineplattform YouTube

Ein Audio-Kommentar von Pater Eberhard von Gemmingen über Papst Benedikts Youtube-Kanal

The pope on YouTube. Der Papst auf YouTube. Das war an diesem Freitag die Schlagzeile in Rom.

Der Vatikan hat mit der Firma Google einen Vertrag geschlossen. Ab sofort gibt es bei Google-Youtube täglich neue Video-Clips mit dem Papst und aus dem Vatikan. Es geht darum, dass Menschen in aller Welt sich schnell informieren können über das, was der Papst und was seine Mitarbeiter zu wichtigen und aktuellen Weltproblemen sagen. In Rom ist bekannt: Millionen Menschen wollen wissen, was die Spitze der katholischen Kirche etwa zum Konflikt zwischen Israel und Palästina, zum Krieg im Kongo, zur Christenverfolgung in Indien und anderen Ländern sagt. Oder hat der Papst eine Meinung zu Barak Obama? Hat er ihm gratuliert? Solches und vieles mehr findet sich auf den 2-Minuten-Klips. Täglich kommen ein oder zwei neue davon auf die vatikanische YouTube-Seite. Gott lob gibt es auch kritische Menschen, die fragen, ob sich die Kirche da nicht in eine eklige Gesellschaft begibt.

Daraufhin heißt es nur im Vatikan: Wir müssen die Botschaft Jesu dorthin bringen, wo gerade junge Menschen sich tummeln. Die junge Generation aber erreicht man im Internet. Die Klips gibt es vorläufig nur auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch. Von der Startseite kann man sich weiter klicken zu Radio Vatikan mit seinen rund 40 Sprachen, zum Osservatore Romano mit seinen Sprachausgaben, zur Vatikan-Homepage und zur Homepage der Vatikanstadt. Weitere klicks führen zu H2O, einer Organisation, die kirchliche Homepages rund um den Globus verbindet.

Hinter all dem stehen zwei vatikanische Medien: Radio Vatikan und das Fernsehzentrum. Sie liefern Ton und Bild. Denn sie haben seit über einem Jahr schon päpstlichen Video-Clips auf den verschiedenen Sprachseiten von Radio Vatikan gestellt. Zum Geld: Dieser Service von Radio Vatikan und Fernsehzentrum kostet den Vatikan keinen Euro. Denn er wird von den Leuten gemacht, die ohnehin auf den Gehaltslisten stehen. Und Google macht keine Werbung. Ein Journalist fragte bei der Pressekonferenz, ob Radio Vatikan und Osservatore Romano nicht sich selbst ihr Grab schaufeln. Nein, ist die Antwort des Medienchefs Federico Lombardi. Andere Situationen – andere Medien.

Der YouTube-Auftritt richtet sich zusammen mit der diesjährigen Medienbotschaft von Papst Benedikt besonders für die Jugend. Sie wurde gleich zeitig publiziert. In ihr bekennt sich Papst Benedikt ausdrücklich zur modernen Medientechnik. Sie sei ein Geschenk Gottes.

Pater Eberhard von Gemmingen




Übermittlung Ihrer Stimme...
3.4 (8 x bewertet)


Die Kommentare der Liborius-User:


von Günter Christoph Haase

am Donnerstag, 17. Dezember 2009

Liebe Tanja, komme jetzt erst auf diee Seite und Deinen Kommentar. Bitte versuche, einen Priester des vertrauens zu finden, der Dir einmal die Geschichte der Marienverehrung erläutert. Wir beten als Katholiken Maria nicht an. Wohl aber verehren wir sie, weil sie Jesus, den Sohn Gottes als leibliche Mutter so nahe war, wie kein anderer Mensch. Gesegnete Weihnachten wünschend, GCH
www.kath-ghf.de

Übermittlung Ihrer Stimme...
noch nicht bewertet
 

von Günter Christoph Haase

am Donnerstag, 17. Dezember 2009

Liebe Tanja, komme jetzt erst auf diee Seite und Deinen Kommentar. Bitte versuche, einen Priester des vertrauens zu finden, der Dir einmal die Geschichte der Marienverehrung erläutert. Wir beten als Katholiken Maria nicht an. Wohl aber verehren wir sie, weil sie Jesus, den Sohn Gottes als leibliche Mutter so nahe wie, wie kein anderer Mensch. Gesegnete Weihnachten wünschend, GCH
www.kath-ghf.de

Übermittlung Ihrer Stimme...
noch nicht bewertet
 

von Karin

am Mittwoch, 16. Dezember 2009

Liebe Tanja! Maria ist ohne Erbsünde empfangen und darum "heilig". Keine andere Frau hätte Gottes Sohn empfangen können. Lies dir die Stellen in der Bibel durch als Gabriel Maria die Verkündigung macht. Hier wirst du sehen, dass Maria die Königin der Engel ist und Mutter aller. Sie wird daher verehrt, jedoch nicht angebetet! Da Maria mit ihrem Körper in den Himmel aufgenommen wurde, kann sie auch jederzeit wieder herabkommen, das sind dann die Marienerscheinungen. Lies mal über die Marienerscheinung in Guadelupe in Mexiko nach! Im Mantel sind für die "weniger" Gläubigen Zeichen verewigt! Liebe Grüße und Glaube wünscht Karin

Übermittlung Ihrer Stimme...
noch nicht bewertet
 

von Tanja

am Mittwoch, 18. Februar 2009

Hallo LIEBE christen!ich bin eine kath.christin und gehöre der kath.kirche an,aber ich habe gemerkt das die katholische kirche falsche lehren verbreitet!und irre führend ist!sie beten maria die geglaubte Mutter Gottes an und es gab laut kath.kirche marienerscheinungen!sie verehren maria als fürsprecherin und retter der Welt,sie wird als königin bezeichnet und friedensfürstin!sie soll nach der angeblichen Himmelfahrt auf dem thron Gottes sitzen!sagt die bibel all das nicht über jesus aus?deine meinung bitte!

Übermittlung Ihrer Stimme...
1.7 (3 x bewertet)
 
 

Ihre Meinung zu diesem Thema (Sie müssen nicht angemeldet sein):

Ins Gästebuch eintragen
  (wird nicht angezeigt)
(* Pflichtfeld)

Das Beste aus der katholischen Erlebniswelt