Nur ein Tag nach dem grausamen Mord an Erzbischof Raho trägt die katholische Welt erneut Trauer: Am 14. März stirbt Chiara Lubich. Die Italienerin hatte 1943, also noch in den Wirren des Krieges, das „Werk Mariens“ gegründet, aus der später die Fokolar-Bewegung wurde. Die Geistliche Gemeinschaft vereint Laien und Klerus, hat über 140.000 Mitglieder in 182 Ländern und gilt als wichtige Stimme in Themen wie „Ökumene“ oder „Interreligiöser Dialog“. Chiara Lubich hatte die Bewegung 65 Jahre lang als Präsidentin geleitet, ihr Engagement war mit Preisen der UNESCO, der EU oder auch mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden (Foto: KNA)