Vor vierzig Jahren veröffentlichte Papst Paul VI. „Humanae vitae“. Die Enzyklika sollte das eheliche Leben und Sexualmoral neu in den Blick nehmen. Doch eigentlich wurde das Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung thematisiert, die Öffentlichkeit reagierte in den 68er-Jahren mit zum Teil wilden Protesten. Der Papst hatte seitdem einen Spitznamen weg: Pillen-Paul. Benedikt XVI. hat diese Enzyklika nun zum zweiten Mal gelobt, der ehemalige Erzbischof von Mailand, Kardinal Carlo Maria Martini, forderte gar eine Nachfolge-Enzyklika. Ein Audio-Kommentar von Pater Eberhard von Gemmingen SJ