Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Felix Genn Münster

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Freitag, 18. Mai 2012 Felix, Burkhard
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glaubenslust – Der Tag

 

Felix Genn Münster

Die Suche nach einem neuen Bischof für Münster ist mit einer großen Überraschung zu Ende gegangen: Felix Genn wird Nachfolger von Reinhard Lettmann. Genn war seit 2003 Bischof in Essen und dort maßgeblich für die radikale Umstrukturierung der Diözese verantwortlich. Mit seinem Wechsel nach Münster endet eine mehrmonatige Sedisvakanz im Bistum des heiligen Luidger.

Essen ist gemessen an den Katholiken die kleinste, Münster die drittgrößte Diözese Deutschlands. Das Ruhrbistum gibt es seit etwas mehr als 50, den alten Bischofssitz des heiligen Luidger seit mehr als 1200 Jahren. Keine Frage: Wenn Felix Genn sein neues Amt als Hirte von Münster antritt, muss er sich an ganz neue Dimensionen gewöhnen. Die Berufung nach Münster ist deshalb, rein rational gesehen, ein Aufstieg für den 58-Jährigen. Wenig hatte im Vorfeld darauf hingedeutet.

Felix Genn wurde erst 2003 von Papst Benedikt XVI. mit der Leitung des Bistums Essen betraut. Zuvor war der Sohn einer Bauernfamilie aus der Eifel in verschiedenen Positionen tätig gewesen. Als Spiritual sammelte Genn von 1985 bis 1994 wichtige Erfahrungen im Bischöflichen Priesterseminar Trier. Den akademischen Lehrbetrieb lernte er als Dozent für Christliche Spiritualität an der Theologischen Fakultät in Trier kennen. Zuletzt musste sich der Neu-Münsteraner als Bischofsvikar von Essen mit den administrativen Belangen einer Diözese auseinandersetzen. Gerade diese Fähigkeiten waren ab dem 4. April 2003 gefragt, als Genn zum dritten Bischof von Essen ernannt wurde.

In dieser Position machte sich der gebürtige Eifelaner bald über die Grenzen seines Bistums hinaus einen Namen. Radikal strukturierte Genn seine Diözese um, brach alte Pfarreistrukturen auf, setzte Einschnitte in der Personalpolitik durch. „Die Zeit des pastoralen Einzelkämpfers ist vorbei“, sagte er einmal. 2005 fällte Genn die  Entscheidung, die 259 Gemeinden des Bistums zu 43 großen Pfarreiengemeinschaften zusammenzulegen. Nicht überall erntete er dafür Applaus. Viele Essener Katholiken kamen mit den umfangreichen Reformen nicht zurecht. Sie fürchteten, die Kirche würde gänzlichen ihren Einfluss verlieren. Besonders der Verkauf zahlreicher Kirchengebäude traf die Gemeinden bis ins Mark. Zuneigung, wie sie Essens erster Bischof, „Kumpel“ Franz Hengsbach, genoss, wurde Genn nur von wenigen entgegengebracht.

Intellektuelle Stärke gepaart mit tief verwurzelter Bodenständigkeit

Und dennoch: Seine verwalterischen Fähigkeiten, seine intellektuelle Stärke gepaart mit einer tief verwurzelten Bodenständigkeit, sind unbestritten. Nicht ohne Grund wurde der 58-Jährige in diesem Jahr zum Vorsitzenden der Bischöflichen Aktion Adveniat bestimmt. Dennoch hatte ihn keiner auf der Rechnung, als die Spekulationen um den neuen Hirten von Münster begannen. „Interims-Bischof“ Franz-Josef Overbeck? Warum nicht. Paderborns Weihbischof Matthias König? Vielleicht. Aber Felix Genn? Kaum einer war überhaupt auf diese Idee gekommen. 

Doch am Ende stand der Essener auf der Liste, die Papst Benedikt XVI. dem Münsteraner Domkapitel zur Auswahl gesandt hatte. Die Wahl musste zwischen Genn und zwei weiteren Kandidaten fallen – am Freitag um 12 Uhr wurde die Entscheidung gleichzeitig im Vatikan und in Münster verkündet.

Die anschließenden Reaktionen fielen naturgemäß sehr positiv aus. Weihbischof Heinrich Timmerevers zeigte sich zufrieden und lobte Genn: „Er ist sehr geerdet und ein starker geistlicher Mensch.“ Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers meinte: „Das Bistum Münster bekommt mit Felix Genn einen erfahrenen Bischof und verlässlichen Seelsorger.“

Diese Vorschusslorbeeren muss Genn von nun an in Münster unter Beweis stellen. Kein leichter Job. Das Bistum gilt als eine der Hochburgen des deutschen Katholizismus, die Ernennung zum Bischof darf als Zeichen der besonderen Wertschätzung durch Papst Benedikt betrachtet werden. Allein, das Amt ist nicht nur eine hohe Ehre, sondern auch eine große Aufgabe. Eine Aufgabe, die Felix Genn vor wenigen Monaten so umriss: „Der Bischof muss Zeuge für die Zukunft der Kirche sein.“
 
Simon Biallowons




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Die Kommentare der Liborius-User:


von Uh sheep

am Mittwoch, 9. November 2011

Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen;
denn EINER ist euer MEISTER; ihr aber seid
alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch
Vater nennen auf Erden; denn EINER ist 
euer VATER, der im HIMMEL ist. Und ihr
sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn
EINER ist euer LEHRER: CHRISTUS. 
Der grösste unter euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt;
und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

EVANGELIUM
Matthäus 23; 8-12
GOTTES WORT im 
Herrlichen NAMEN
CHRISTUS JESUS 
unserm  HERRN.

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von david-ho zehnter@gmx.de

am Samstag, 20. Dezember 2008

Liebe Kirchenfreundinnen und -freunde
Allen, die meine Kommentare 2008 gelesen haben, darf ich ein besinnliches Weihnachtsfest, ein gesundes Neues Jahr und trotz allem das Prinzip der Hoffnung für unsere Katholische Kirche und den" Rest der Welt" wünschen.
Der Allbarmherzige Gott und Sein lieber Sohn Jeschua ( Jesus) segne uns alle.
Schalom alechem David * Ho (Religionspädagoge)

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