Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: „Georg Friedrich wer?“ - oder die Bedeutung des Thronfolgers

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Freitag, 18. Mai 2012 Felix, Burkhard
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Glaube und Medien

„Georg Friedrich wer?“ - oder die Bedeutung des Thronfolgers

Die Amtseinführung des wichtigen Berliner Bischofs oder die Hochzeit eines unbedeutenden Thronerben. Keine so schwere Entscheidung für das öffentlich rechtliche Fernsehen. Denkste! Unser Standpunkt auf liborius.de.

Boulevard geht offenbar vor: Die Einführung von Bischof Woelki ist nicht interessant genug für den RBB, die Hochzeit von Georg Friedrich Prinz von Preußen schon (Fotos:dpa, Collage: Netzwerker)
Boulevard geht offenbar vor: Die Einführung von Bischof Woelki ist nicht interessant genug für den RBB, die Hochzeit von Georg Friedrich Prinz von Preußen schon (Fotos:dpa, Collage: Netzwerker)

Gleich zwei Großereignisse im deutschen Episkopat finden an diesem Wochenende statt. Am Samstag die Einführung Rainer Maria Woelkis als Bischof von Berlin und am Sonntag die Weihe von Wolfgang Ipolt zum Bischof von Görlitz. Aber da muss es noch ein drittes Ereignis geben, das Deutschland weit mehr bewegt?

Unter Ausschluss der öffentlich rechtlichen Öffentlichkeit

Unterschiedlicher könnten die Bistümer nicht sein, die am Wochenende im Interesse der Öffentlichkeit stehen. Das heißt, offenbar nur der katholischen Öffentlichkeit. Selbst die zuständigen Landesfernsehanstalten üben mal wieder vornehme Zurückhaltung, wenn es um kirchliche Ereignisse geht. Interessant ist es dann immer, die Relationen zu betrachten, aus welchen Gründen die Live-Berichterstattung anderen Ereignissen zum Opfer fällt.

Der Adel unter sich

So verzichtet der Sender RBB als das für Berlin zuständige öffentlich-rechtliche Landesprogramm auf die Live-Übertragung der Einführung des Berliner Bischofs. Während dieser nämlich in der Berliner Hedwigskathedrale mit einer feierlichen Messe unter Teilnahme von 40 Bischöfen und etwa als 50 Vertretern aus Politik und Kirche begrüßt wird, findet parallel (ab 11 Uhr) offenbar ein durchaus epochaleres Ereignis statt. Jedenfalls scheint RBB das so zu sehen. Unweit der Hedwigskathedrale, quasi um die Ecke, im wenige Kilometer entfernten Potsdam wird geheiratet. Georg Friedrich Prinz von Preußen (35) und Sophie Prinzessin zu Isenburg (33) treten vor den Traualtar, um einander zu ehelichen. Eine eher adelsinterne Feierlichkeit (bei der allerdings kein großes regierendes Königshaus zugegen sein wird), bei der der deutsche Hochadel sich mal wieder ins Fenster der Boulevardpresse stellen darf. Immerhin 3 Stunden investiert der RBB in die blaublütige Feierstunde. 

Ur-Ur-Enkel von Wilhelm II.

„Georg Friedrich wer?“ ist man versucht, in Anlehnung an ein Zitat der BILD-Zeitung nach der Nominierung Horst Köhlers für das Bundespräsidentenamt zu fragen. „Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preußen (* 10. Juni 1976 in Bremen) ist ein deutscher Betriebswirt und seit 1994 das Oberhaupt des Hauses Hohenzollern.“ Das weiß Wikipedia über den Mann, der, gäbe es noch eine Monarchie, als Ur-Ur-Enkel des letzten Deutschen Kaisers und Königs von Preußen Wilhelm II. jetzt unser Deutscher Kaiser wäre. Wilhelm II. dankte allerdings nach dem Verlust des Ersten Weltkrieges bereits im Jahre 1918 ab.

Bischof von Berlin

Demgegenüber ist der Bischof von Berlin seiner Landesrundfunkanstalt keine Live-Zeit wert. Ein Amt übrigens, das, im Gegensatz zum deutschen Kaiserthron eine durchaus nicht nur kirchenpolitische Bedeutung hat. Ein Bistum, das die deutsche Spaltung ungeteilt überstanden hat. Im Erzbistum Berlin gibt es fast 400.000 Katholiken. So viele Monarchisten dürfte es in ganz Deutschland nicht mehr geben (hoffe ich mal einfach).

Quote ist alles

Dennoch ist ein solches Ereignis der entsprechenden Landesrundfunkanstalt keine Live-Übertragung wert. Würde das Kölner domradio nicht einspringen und einen Übertragungswagen nach Berlin und am Tag darauf auch nach Görlitz schicken, so gäbe es keine Live-Bilder von den zwei wichtigen Ereignissen für die Katholiken in unserem Land. Womit wir wieder beim Thema wären. 25 Millionen Katholiken gibt es in Deutschland (auch deutlich mehr als Monarchisten). Viele von ihnen machen mit ihren Gebühren die öffentlich-rechtlichen Sender satt. Das bringt die Verpflichtung mit sich, bei wichtigen Ereignissen für diese Zielgruppe und nicht nur beim quotensicheren Papstbesuch, zu berichten.

Was bleibt?

Es bleibt die erstaunliche Erkenntnis, dass der deutsche Adel immer noch zu glänzen scheint, was man ja nach zu Guttenberg nicht mehr so wirklich glaubte. Es bleibt aber auch eine große Menge von Menschen, die mal wieder von ihren teuer bezahlten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten im Stich gelassen werden. Sie werden hoffentlich lautstark protestieren. Es bleibt ferner, lauter als vorher, die Frage, ob die Katholische Kirche sich nicht doch einen eigenen Fernsehsender gönnen sollte? (hei)




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Die Kommentare der Liborius-User:


von Hans Fröhlich

am Freitag, 2. September 2011

Lieber Josef Ketzer, auch wenn man 10mal die selbe Nachricht schreibt, wird ise nicht besser!!!

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von Josef Ketzer

am Donnerstag, 1. September 2011

Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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von Josef Ketzer

am Donnerstag, 1. September 2011

Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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am Donnerstag, 1. September 2011

Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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am Donnerstag, 1. September 2011

Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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am Donnerstag, 1. September 2011

Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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am Donnerstag, 1. September 2011

Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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Wenn die Könige gehen müssten, müssten auch die Priester gehen, soll ein bedeutender Soziologe einmal gesagt haben. Das trübsinnige Gespöttel von "hei" über die deutsche Prinzenhochzeit ist wirklich äußerst entbehrlich. Wer das spezifisch Katholische am Katholizismus will, und nicht einfach etwas "Christliches" im weitesten Sinn, wird in den "Monarchisten" eher natürliche Verbündete sehen als ein billiges Feindbild. "Hei" soll bloß nicht denken, dass die Insider des Zeitgeist-Establishments mit ihm lachen - sie lachen über ihn (und alles Katholische) ebenso wie über das Aristokratische!
Natürlich, und da hat "Hei" völlig Recht, ist die extreme Katholophobie und diskriminierende Haltung der Medien ein ungeheurer Skandal. Aber gerade der hier diskutierte Einzelfall scheint mir der ungeeigneteste Anlass für den oft so schmerzlich vermissten katholischen Protest zu sein.

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