Das Konzept entwickelte Don Giulio Neroni, ein Priester der Gesellschaft vom Heiligen Paulus, die das Evangelium durch Massenmedien verbreiten will. Inspiriert hat ihn der Auftritt des gerade gewählten Papstes, als dieser nach seinem ersten Angelusgebet überraschend selbst das „Regina Coeli“ anstimmte. Diese Aufnahme stellt für den Priester auch den Mittelpunkt der CD dar, „da es das Album zum Leben erweckt“.
Der Orden bat Radio Vatikan um päpstliches Audiomaterial aus seinem Tonarchiv und hatte Erfolg: das Staatssekretariat stimmte der Anfrage zu. Benedikt XVI. selbst hatte mit dem Album zwar kaum etwas zu tun, denn es ist kein Projekt des Vatikans. Doch seine Überzeugung ist bekannt, "dass Musik die einzige Sprache auf der Welt ist, die alle Menschen vereint." Und er hält es auch mit Augustinus: "Wer singt, betet doppelt".
Die Botschaften des Papstes stehen bei den Liedern im Mittelpunkt, der Chor entwickelte seine Gesänge als Unterstützung für die Gebete, die Komponisten schufen erst auf dieser Grundlage die zeitgenössische klassische Musik. Das Ergebnis kann man am 2. Dezember auch live genießen: Chor und Orchester werden einmalig in der Londoner Westminster Cathedral einige Stücke des Albums aufführen, allerdings ohne den Heiligen Vater. Für alle anderen überträgt der Radiosender Classic FM später eine Aufnahme des Konzerts.
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