«Nehmen wir den Urlaub zum Anlass, persönlich wieder zum Frieden zu kommen und dem Bild des Schöpfers in uns besser zu entsprechen», sagte der Papst. Zudem rief er die Besucher seiner Sommerresidenz zu einem gelassenen Umgang mit zeitlichen Gütern auf. «Nichts dauert für immer, alles vergeht: die Jugend und die körperliche Kraft, Annehmlichkeiten und Machtpositionen. Das eigene Leben von derart vergänglichen Dingen abhängen zu lassen, ist deshalb Dummheit», sagte Benedikt XVI. unter Bezug auf das Sonntagsevangelium.
Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, wünscht allen eine erholsame und gesegnete Zeit. In einer Video-Botschaft im Internetportal der Erzdiözese Freiburg bezieht er sich dabei auf das Markusevangelium, in dem Jesus seine Jünger zum Ausspannen einlädt mit den Worten «Kommt und ruht ein wenig aus».
Denn zum menschlichen Leben gehörten Erholung, Rast- und Ruhezeiten, um bei allen Herausforderungen und Sorgen des Lebens die innere Mitte nicht zu verlieren, betont Zollitsch. Und er lädt Urlauber dazu ein, zwischendurch auch mal Ruhe bei Jesus zu finden: «Jede Kirche und Kapelle ist eine solche Einladung.» Wichtig sei die Erholung im Urlaub, um Abstand vom Alltag zu gewinnen und wieder Orientierung und Halt zu finden.
KNA (02.08.2010)