"Ich suche nicht die Schlagzeile, sondern das Gespräch"
Erzbischof Robert Zollitsch ist bescheiden und steht nicht gerne im Mittelpunkt. Am 12. Februar 2008, dem Tag seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, muss er sich aber den Fragen der Medien stellen. Auch wenn er seitdem häufiger in der Öffentlichkeit auftritt, als Lautsprecher der Kirche versteht er sich nicht. Zollitsch plädiert gegen kirchliche Denkverbote und Tabus. Den Zölibat nannte er "nicht theologisch notwendig" – eine Aussage, die ihm einen furiosen Start und eine mediale Aufmerksamkeit bescherte (Foto: ddp)