Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Spenden für Pakistan

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Montag, 21. Mai 2012 Hermann Joseph , Erenfrid
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Spenden für Pakistan

 

Die Spenden der Superreichen

Anfang August verdichteten sich die Horrormeldungen aus Pakistan: Die Flut kostete schon damals 1100 Menschen das Leben.
Zur selben Zeit verkündeten Microsoft-Gründer Bill Gates und Investmentguru Warren Buffett Spektakuläres: 40 Milliardäre hätten sie dafür gewonnen, die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zur Verfügung zu stellen. Im Raum steht die unglaubliche Summe von 600 Milliarden Dollar.
Eine Milliarde, schätzen Experten, werden in Pakistan für Nothilfe und Wiederaufbau benötigt. Inzwischen sind mindestens 1600 Menschen tot, 20 Millionen betroffen. Die internationale Hilfe läuft schleppend an. Bei uns ist erst knapp ein Drittel der Summe gespendet worden wie zur selben Zeit nach dem Erdbeben in Haiti. Vielleicht liegt die Zurückhaltung ja auch an der Meinung, die Flut habe ein von Terroristen beherrschtes Land getroffen.
600 Milliarden versprochene Spenden, eine Milliarde benötigte Hilfe. Die wahrscheinlich größte Naturkatastrophe aller Zeiten, die größte Spendenzusage aller Zeiten. „Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten?“ fragt Matthäus. Wenn die Reichsten der Reichen einer eindrucksvollen Geste nun eine machtvolle Handlung folgen lassen könnten, wäre das die beste Antwort.    
André Lorenz

 




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