Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Top Ten der katholischen Politiker

Liborius Verlagsgruppe Bayerisches Sonntagsblatt Liborius Magazin Liboriusblatt
Dienstag, 22. Mai 2012 Julia, Rita, Renate
Augenblicke|Das Magazin|Nachrichten|Wissen|Unser Glaube|Specials|Forum|E-Cards|Spiele

Etappen Ihres Lebens: Taufe | Kommunion | Firmung | Ehe | Trauer

Drucken | Versenden | Mail an die Redaktion

Menschen

 

Top Ten der katholischen Politiker

Gesine Schwan hat sich als Erwachsene taufen lassen, Wolfgang Tiefensee verweigerte aus christlicher Überzeugung den Dienst an der Waffe, Annette Schavan studierte Theologie. Wir stellen Ihnen zehn Politiker vor, die zu ihrem Glauben stehen. Welcher ist für Sie der überzeugendste Katholik? Stimmen Sie ab!

 

 

 

Alois Glück
(ehemaliger Präsident des Bayerischen Landtags, CSU)

sieht sich selbst als „ein Christ, der unterwegs ist, in seiner Kirche zu Hause und doch gleichzeitig auch immer wieder mit ihr in Konflikt.“ Obwohl er überzeugter Katholik ist und seit 1983 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), wandte er sich im Konflikt um die Schwangerschaftsberatung gegen die katholische Kirche und gründete mit anderen katholischen Laien den verein „Donum vitae“. 

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.2 (111 x bewertet)

 

 

Armin Laschet
(Familienminister Nordrhein-Westfalen, CDU)

engagierte sich als Jugendlicher in der kirchlichen Pfarr- und Jugendarbeit. Im Jahr 1991 wurde er Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung, später Verlagsleiter des ebenfalls eng mit der Diözese verbundenen Einhard-Verlags. Besonders im Gottesdienst könne er die Nähe Gottes spüren, sagte Laschet in einem Interview mit der evangelischen Zeitschrift chrismon. Und: „Ich habe noch nie mit Gott gehadert.“

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.8 (92 x bewertet)

 

 

Andrea Nahles
(stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD)

gehörte im 500-Seelen-Ort Weiler in der Eifel zur ersten Generation von Messdienerinnen. Bis heute trifft sie sich zweimal im Jahr mit den Mitgliedern ihrer einstigen kirchlichen Jugendgruppe zu Einkehrtagen im Kloster. Entscheidungen zu Sterbehilfe, Spätabtreibung, Embryonenschutz oder Gentechnik sind für sie grundsätzliche Lebensfragen, bei denen sie ganz bewusst aus dem Kontext einer christlichen Perspektive abstimmt

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.6 (108 x bewertet)

 

 

Christa Nickels
(ehemalige Staatssekretärin beim Gesundheitsministerium, Grüne)

wurde 2001 als erste Grüne in das Zentralkomitee der deutschen Katholiken aufgenommen. Sie engagiert sich bei der katholischen Friedensbewegung „pax christi“ ist Mitglied der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und Schirmherrin der Aktion „fair spielt“ des katholischen Hilfswerks Misereor.

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
3.1 (92 x bewertet)

 

 

Philipp Rösler
(Vorsitzender der FDP-Fraktion Niedersachsen)

verbrachte die ersten Monate seines Lebens in einem katholischen Waisenhaus in Vietnam. Sein deutscher Adoptivvater nahm ihn bewusst aus dem Religionsunterricht heraus, um dem Kind die Entscheidung über seinen Glauben selbst zu überlassen. Als Erwachsener ließ Philipp Rösler sich dann taufen. Heute geht er regelmäßig in die Kirche. „Hier komme ich zur Ruhe, hier reflektiere ich“, sagt er.

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.3 (100 x bewertet)

 

 

Annette Schavan
(Bundesministerin für Bildung und Forschung, CDU)

studierte Katholische Theologie und promovierte mit einer Arbeit über Gewissensbildung. Bis 1995 war sie Leiterin der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. Ihre Bewunderung gilt Frauen wie Hildegard von Bingen und Edith Stein. In einen Gewissenskonflikt kam sie bei der Diskussion um die Stammzellforschung: Als Forschungsministerin sollte sie die wissenschaftlichen Interessen vertreten, als überzeugte Katholikin gegen Experimente mit menschlichen Zellen protestieren.

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
3.4 (102 x bewertet)

 

 

Gesine Schwan
(Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten)

entschied sich als 20-Jährige für den katholischen Glauben. Ihr Vater hatte bewusst dafür gesorgt, dass seine Kinder in Glaubensdingen selbst entscheiden. Die Mutter hatte Gesine und ihrem Bruder aber oft Heiligengeschichten vorgelesen. „Der Glaube gibt mir Zuversicht und Gelassenheit“, begründet sie ihre Entscheidung zur katholischen Taufe.

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.7 (101 x bewertet)

 

 

Wolfgang Thierse
(Vizepräsident des Bundestages, SPD)

ist in einem christlichen Elternhaus in der DDR aufgewachsen. Als junger Mann engagierte er sich in der katholischen Studentengemeinde in Berlin. Heute ist er Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und prominenter Unterstützer der Initiative „Pro Reli“ für Religionsunterricht an Berliner Schulen.

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.8 (95 x bewertet)

 

 

Wolfgang Tiefensee
(Verkehrsminister, SPD)

ist tief katholisch geprägt. Er wuchs in einer katholischen Familie in der ehemaligen DDR auf. Auf Grund seiner christlichen Erziehung war er nicht Mitglied der Jungen Pioniere und der FDJ, nahm nicht an der Jugendweihe teil und verweigerte den Dienst an der Waffe in der NVA. „Religion war von zentraler Bedeutung in unserer Familie“, sagte er in einem Interview. „Für uns waren Christentum und Kirche Heimat und Freiraum zugleich.“

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.5 (89 x bewertet)

 

 

Stanislaw Tillich
(Ministerpräsident Sachsen, CDU)

ist in mehrerlei Hinsicht etwas Besonderes unter den deutschen Politikern. Einmal, weil der 50-Jährige von Geburt Sorbe ist. Zum anderen, weil er ohne für großes Aufsehen zu sorgen erst das Ministeramt in Sachsen übernahm und dann bei den für die Union ansonsten so verheerenden Landtagswahlen einen überzeugenden Sieg errang. Vor allem aber gilt der Vater von zwei Kindern als überzeugter und vor allem aktiver Katholik. Das wurde auch deutlich, als Tillich nach einer Privataudienz bei Papst Benedikt XVI. den Heiligen Vater für das Jahr 2009 offiziell zu einem Besuch im Osten Deutschlands einlud.

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
6.4 (11 x bewertet)

 

 

Die Kommentare der Liborius-User:


von E. Schmölz

am Sonntag, 24. Juli 2011

Ich sehne mich nach Politikern die sich ohne Kompromisse und ohne auf eigene Nachteile zu achten für das Leben und für den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus einsetzen und sich zu ihm und damit auch zum Papst bekennen und danach Ihre Entscheidungen treffen, sei es Abtreibung, PID usw...

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
1.0 (1 x bewertet)
 

von hellmut

am Mittwoch, 5. Mai 2010

Glück und Schavan handeln nach ihrem Gewissen und
Sachverstand unabhängig von römischen Scheuklappen.
Respekt!

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
3.5 (2 x bewertet)
 

von P. Bruno Müller

am Donnerstag, 26. November 2009

Die katholiscge Kirche braucht Persönlichkeiten wie Alois Glück!

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
1.0 (1 x bewertet)
 

von Bienemaja

am Samstag, 3. Oktober 2009

Hätte ich von einigen nie gedacht, interessant! Am beeindruckendsten ist für mich Wolfgang Tiefensee: Ich weiß, wie schwer es für aktive Christen in der früheren DDR war!

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
4.0 (2 x bewertet)
 

von Herbert Frahm

am Mittwoch, 26. August 2009

Wenn das die "Top Ten" der katholischen Politiker sind, wie ist es dann mit unserem Staat bestellt...
Eine überzeugende Identifizierung und das Einstehen für den katholischen Glauben fehlt diesen Politikern gänzlich.
Bezeichnend ist diese Textpassage
"wandte er sich im Konflikt um die Schwangerschaftsberatung gegen die katholische Kirche und gründete mit anderen katholischen Laien den verein „Donum vitae“."
Wir haben lediglich Politiker, die zwar Taufscheinkatholiken sind, doch sich gegen ihren eigenen Glauben wenden und auch dementsprechende Politik betreiben.
Wir brauchen keine Politiker, die sich in kirchenfeindlichen Organisationen wie "Donum Vitae" und "ZDK" engagieren, sondern glaubwürdige Politiker, die auch in der Öffentlichkeit voll und ganz zu ihrem Glauben stehen!

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
5.8 (15 x bewertet)
 

von Kerstin Holzammer

am Mittwoch, 26. August 2009

Wenn schon hochrangige Politiker wie z.B. der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt die CDU verlassen, so sollte das dieser Partei doch endlich einmal zum Nachdenken geben, endlich wieder Politik zu machen und nicht das Erbe des großen Konrad Adenauer permanent mit Füßen zu treten.
EIch bin eine potentielle CDU-Wählerin, doch dieser Partei werde ich mit Sicherheit nicht meine Stimme geben.

Absolut lächerlich ist es, wenn sich Politiker, wie die oben abgebildeteten noch folkloristisch als Christen bezeichnen, jedoch nicht im geringsten um christliche Politik bemüht sind.
Eine Angela Merkel, die mit der gegenwärtigen Abtreibungsregeung, der Tausende Unschuldiger zum Opfer fallen, rundum zufrieden ist ist wie die gesamte Partei, welche sich nicht für das Lebensrecht vehement einsetzt -von Anfang an bis zum Ende- völlig unglaubwürdig und unwählbar für mich als gläubige Christin


"Werner Münch, der von 1991 bis 1993 Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt war, hat gegenüber dem CDU-Kreisverband seines Wohnsitzes Freiburg im Breisgau seinen Austritt aus der CDU erklärt. Münch begründete seinen Schritt gegenüber der Partei, der er 37 Jahre angehörte, neben der Abweichung von ordnungspolitischen Leitlinien mit dem „unerträglichen, internen und öffentlich zelebrierten Umgang der Parteivorsitzenden mit Personen, die der Union viele Jahre treu gedient haben.
Münch beklagt die „Profillosigkeit der CDU in der Bundespolitik“ sowie „das Lavieren der Vorsitzenden in wichtigen Politikfeldern zur Befriedigung des Koalitionspartners“. Sie missachte die Beschlüsse des Leipziger CDU-Parteitages und schade damit ihrer Partei. Frau Merkel sei nur „an der Stabilisierung ihrer eigenen Machtposition“ interessiert.“
„Den Papst öffentlich gedemütigt“
Frau Merkel kreidet er darüber hinaus an, dass sie als Vorsitzende einer Partei, „die einmal auf der Grundlage christlicher Werte für den Schutz des menschlichen Lebens eingetreten ist“, sich jetzt in der Öffentlichkeit mit Alice Schwarzer, der Vorkämpferin für die Freigabe der Abtreibung, zeige und einen Parteitagsbeschluss zur sogenannten Liberalisierung der verbrauchenden embryonalen Stammzellenforschung herbeigeführt habe.
„Das Fass zum Überlaufen gebracht hat die Art und Weise, wie die Parteivorsitzende das Oberhaupt unserer katholischen Kirche, Papst Benedikt XVI., öffentlich diskreditiert und gedemütigt hat, obwohl es dafür keine Veranlassung gab“, sagte Münch."

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E6CFABC7A8F394CAA86B0EE73EE4[..]

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
7.0 (12 x bewertet)
 

von Stefan Löbel

am Dienstag, 25. August 2009

ZD"K" und katholischer Christ - das ist ein Widerspruch in sich.
Das letzte verbliebene Zentralkomitee auf deutschem Boden ist eher bekannt für seine renitente Opposition gegen den katholischen Glauben. Was ist das übrigens für eine Organisation, welche sich ach so demokratisch rühmt, doch von keinem Katholiken gewählt werden kann. Diese Organisation ist weder durch das verbliebene Kirchenvolk noch durch den Glauben legitimiert. Die D"D"R rühmte sich bekanntlich auch als demokratische Republik.
Das Z"D"K ist jedoch weder katholisch noch demokratisch.
Für einen gläubigen Christen ist zur Zeit leider keine im Bundestag vertretene Partei wählbar.
Charakterstarke Politiker wie Martin Hohmann werden von ihrer eigenen Partei jämmerlich im Stich gelassen und die Christdemokraten für das Leben (CDL), sind in der "C"DU mehr geduldet, als das diese einen Einfluß üben könnten.
Im September werde ich wohl ungültig wählen müssen...

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
8.0 (36 x bewertet)
 

von Peter Fabritz

am Donnerstag, 13. August 2009

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident von Sachsen, fehlt!! Er scheint der katholischste zu sein. Entscheidend sind doch nur zwei Dinge: Geht er/sie jeden Sonntag - ohne Ausnahme - zur Messe und beichten sie mindestens einmal im Jahr. Ohne Messe und Beichte kann man kein "guter" Katholik sein!!

Übermittlung Ihrer Stimme...
grottenschlecht
voll genial
8.8 (68 x bewertet)
 
 

Ihre Meinung zu diesem Thema (Sie müssen nicht angemeldet sein):

Ins Gästebuch eintragen
  (wird nicht angezeigt)
(* Pflichtfeld)

Das Beste aus der katholischen Erlebniswelt