Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Ägypten

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Montag, 21. Mai 2012 Hermann Joseph , Erenfrid
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Kampf gegen den Hunger

 

Ägypten

Einwohner: 81,7 Millionen
Arbeitslosigkeit: 10,1 Prozent, hohe verdeckte Arbeitslosigkeit
Lebenserwartung: 71,85 Jahre
Kindersterblichkeit: 2,8 Prozent
Analphabetenquote: 30 Prozent
Menschen, die unter der Armutsgrenze leben: -
Menschen, die unterernährt sind: ca. 4 Prozent
Hauptnahrungsquelle: Hirse, Reis, Kartoffeln, Obst, importierter Weizen
Durchschnittseinkommen: 450 US-Dollar pro Monat
(Stand 2008)


Eigentlich sind Demonstrationen in Ägypten verboten. 2008 kam es dennoch dazu, damals trieb der Hunger die Menschen auf die Straße. Die Ärmsten konnten sich nicht einmal mehr Fladenbrot, das günstigste Nahrungsmittel, leisten.

2011 gingen die Menschen, durch die Proteste in Tunesien ermutigt, erneut auf die Straße. Dieses Mal von der Forderung nach Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie getrieben. Wie sich die Situation weiter entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Hunger wird aller Voraussicht nach weiterhin eines großes Problem in Ägypten bleiben. Das Land ist, bei gleicher Einwohnerzahl, zwar fast dreimal so groß wie Deutschland. Jedoch sind nur drei Prozent der Staatsfläche landwirtschaftlich nutzbar. Das Land liegt innerhalb des nordafrikanischen Trockengürtels. Niederschläge sind selten. Der Anbau von Getreide sowie die Viehzucht sind – abgesehen von wenigen Oasen – nur in den fruchtbaren Uferregionen des Nils möglich. Starke saisonale und tägliche Temperaturschwankungen erschweren die Nahrungsmittelproduktion zusätzlich. Eine gesicherte Nahrungszufuhr der gesamten Bevölkerung ist folglich lange noch nicht gesichert.


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