Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Kamerun

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Montag, 21. Mai 2012 Hermann Joseph , Erenfrid
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Kampf gegen den Hunger


Kamerun

Einwohner: 18,5 Millionen
Arbeitslosigkeit: 30 Prozent
Lebenserwartung: 53,3 Jahre
Kindersterblichkeit: 6,45 Prozent
Analphabetenquote: 37 Prozent
Menschen, die unter der Armutsgrenze leben: 48 Prozent
Menschen, die unterernährt sind: 23 Prozent
Hauptnahrungsquelle: Mais, Reis, Hirse, Maniok
Durchschnittseinkommen: 192 US-Dollar pro Monat
(Stand 2008)

Seit Anfang des Jahres kommt es in Kamerun immer wieder zu heftigen Unruhen. Auseinandersetzungen zwischen der Opposition und der Polizei forderten bereits über 100 Todesopfer und mehr als 1000 Verhaftungen. Die Proteste richten sich vor allem gegen zu hohe Benzinpreise und Präsident Paul Biya, der sich verfassungswidrig wiederwählen lassen will. Die steigenden Lebensmittelpreise verschärfen die Situation zusätzlich.

60 Prozent der Kameruner arbeiten in der Landwirtschaft. Die meist kleinbäuerlichen Betriebe liefern unter anderem Mais, Hirse, Maniok und Reis für den Eigenbedarf sowie Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle für den Export. Die Landwirtschaft hat einen Gesamtanteil an der Kameruner Wirtschaftsleistung von 42 Prozent. Korruption ist nach wie vor ein großes Problem.

(ch)


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