Mit im Einsatz ist an Ort und Stelle sind die Feuerwehrleute des Papstes, die "Vigili del Fuoco del Vaticano". Paolo De Angelis, Chef der päpstlichen Feuerwehr, berichtete für Radio Vatikan aus dem Dorf Onna, das durch die Beben nahezu komplett von der Landkarte gelöscht wurde:
"Die Lage ist katastrophal. Der Ort ist zerstört, allein hier haben die Hilfskräfte 40 Leichen aus den Trümmern geborgen. Wir arbeiten mit den italienischen Feuerwehrleuten zusammen, wir überprüfen die Statik der Häuser, die stehen geblieben sind und begleiten auch die Überlebenden in die Trümmer ihrer Häuser, um in kurzer Zeit und streng überwacht das wichtigste Hab und Gut sicher zu stellen. Die Bevölkerung hat unsere Ankunft als großes Zeichen der Solidarität gewertet. Die Menschen brauchen hier jetzt Trost und Unterstützung jeder Art, ihnen wurde ja alles entrissen. Diese Geste der Solidarität seitens des Vatikanstaats bedeutet für uns sehr viel – persönlich wie beruflich."
Jetzt ist die Hilfe von Menschen auch aus der Ferne gefragt: Die katholische Kirche und Caritas International riefen zu Spenden auf, die nun dringend benötigt werden. Albanien, eines der ärmsten Länder Europas geht mit gutem Beispiel voraus und kündigte bereits 50.000 Euro Soforthilfe an.