Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Wieso ehrt der Papst einen "Völkermörder"?

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Die Stimme des Vatikan

Wieso ehrt der Papst einen "Völkermörder"?

Der Besuch des scheidenden US-Präsidenten George W. Bush bei Benedikt XVI. hat für Ärger gesorgt. Viele Katholiken protestierten, einige drohten mit Kirchenaustritt. Andere fragten sich, warum der Papst einen "Völkermörder" auf so ehrenvolle Weise empfängt. Warum gerade diese Privataudienz einem besonderen Protokoll folgte – im mittelalterlichen Johannesturm mit anschließendem Spaziergang durch die Vatikanischen Gärten. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch die Frage stellen: Was ist hilfreicher für die Menschheit: mit Politikern reden oder das Gespräch verweigern? Ein Audio-Kommentar von Pater Eberhard von Gemmingen SJ über den Umgang des Papstes mit Politikern wie Bush

Die Kommentare der Liborius-User:


von Willy Reiter

am Sonntag, 29. Juni 2008

Mit dem Begriff "Völkermörder" sollte man ganz vorsichtig umgehen (was wäre dann der sogen. heilige Karl der Grosse - oder Konstantin der Grosse, der den Christen die Freiheit schenkte?).
Auch wenn es versteht, dass Bush jun. irgendwie nicht ganz klar im Kopf ist, sollten wir als Deutsche
uns nach wie vor erinnern, wem wir letztendlich nach dem Krieg die Freiheit verdanken!
Personen wie Bushjun. und Osama Bin Laden zu verwechseln, hätte für die freie Welt im Westen total verhängnisvolle Folgen!
Der Papst als Staatsoberhaupt hatte selbstverständlich die Pflicht, den amerikanischen Präsidenten ehrenvoll zu empfangen ...

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von David Ho Zehnter

am Dienstag, 24. Juni 2008

Bush ist ein Mensch. Benedikt ist ein Mensch. Wir
brauchen die Irrtümer nicht lieben, aber wir sollten immer den Menschen sehen und sein Herz. Es ist leicht, nur mit Freunden zu reden. Es zeugt von menschlicher Reife mit dem "Sünder" am Tisch zu
sitzen. Bush ist vielleicht kein "Gerechter", vielleicht ein "Kranker"?
Allerdings sollte sich der Papst auch Zeit für die Priester nehmen, die seine Kirchenbeamten wegen Heirat aus dem Priesterdienst "entpflichten" haben müssen. Papst Petrus, was meinst du dazu?
Herzlich, Bruder David

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von Franz-Josef

am Freitag, 20. Juni 2008

Im Sinne des Weltfriedens ist es sicher hilfreich, das Gespräch zu suchen. Aber gleich vom üblichen Empfangsprotokoll abweichen, das muss wirklich nicht sein. Eine gewisse Distanz sollte gewahrt werden! Gerade zu solchen Menschen wie Bush!

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