Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Bischof Bode für mehr Einfluss von Frauen in der Kirche

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"Mehr weibliche Teilhabe ist möglich"

Frankfurt (KNA) – Als Konsequenz aus dem Missbrauchsskandal will der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode mehr Einfluss von Frauen in der Kirche. «Das Desaster, das wir im Missbrauchsskandal erlebt haben, sollte in der Tat dazu führen, die Frage der Macht und der Teilung von Macht in der Kirche radikal zu bedenken», sagte Bode der «Frankfurter Rundschau» (Mittwoch). Eine geschlossene Männergesellschaft begünstige «Abnormitäten». Er spüre auch, «was wir uns als Kirche vorenthalten, wenn wir Frauen nicht noch stärker in Leitung und Entscheidung einbeziehen», so Bode.

Der Bischof erneuerte Überlegungen zur Diakonenweihe von Frauen. Schon heute seien sie besonders mit ihren sozial-karitativen Funktionen «sehr nah an dem, was die Kirche mit der Weihe sakramental beglaubigt». Insgesamt sei noch viel mehr weibliche Teilhabe in der Kirche möglich, «ohne dass wir immer gleich die Frage nach der Priesterweihe für Frauen erörtern müssen». Das römische Nein dazu bezeichnete Bode als bindend. Er verwies auch darauf, dass die Kirche als globale Organisation keine Veränderungen im Schnelldurchgang durchsetzen könne. Diese müssten von allen Gläubigen weltweit akzeptiert werden.

(21.7.2010)

Was ist Ihre Meinung? Sollen Frauen mehr Macht in der Kirche bekommen, oder ist ihr Einfluss heute groß genug? Diskutieren Sie mit!




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Die Kommentare der Liborius-User:


von r. f.

am Montag, 2. August 2010

Frauen in Leitungsfunktionen wären auch ohne Weihe möglich - die Hierarchie der Kirche setzt aber diese Voraussetzung für Leitungsfunktionen, damit sie bedauernd feststellen kann, dass Frauen damit keine Leitungsfunktionen bekommen können. Gerade ältere Frauen sind zwar die aktivsten Gläubigen in der Kirche, aber am meisten gegen Neuerungen eingestellt und auf sie kann sich die Hierarchie immer berufen, wenn sie Neuerungen rückgängig macht. Frauen, die darauf warten, dass die Hierarchen der katholischen Kirche ihre Macht teilen, verschwenden nur ihr Talent.

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von martinus

am Donnerstag, 29. Juli 2010

Ich wundere mich über mich selber, dass ich nicht schon längst der Kirche den Rücken gekehrt habe, doch Gott sei Dank gibt es ja Jesus. Und allein er und Gott Vater zählen, zumindest in der heutigen Zeit.
Ich kann gut verstehen, dass viele, besonders von Amtsträgern in der Kirche enttäuscht oder sogar entsetzt sind. Die Kirche, was übersetzt "Gemeinschaft der Gläubigen heisst" besteht aus Menschen, die nicht von der Sünde verschont sind. Auch nicht die Amtsträger. Sie selbst ist die Sündenfreie, weil göttliche, die aus Sündern besteht. Ich und Sie sind das. Somit können wir Jesus, Gott Vater und den Heiligen Geist, nicht von der Kirche trennen. Wer Christus sagt, sagt auch Kirche. Ich bin sicher, dass der begriff Kirche, nicht richtig verstanden ist und daher viele Mißverständnisse zustande kommen.

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von martinus

am Donnerstag, 29. Juli 2010

Ja, ich stimme allen zu! In der Kirche muß sich was ändern. Ich und Sie müssen sich ändern!

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von Blaise Pascal

am Mittwoch, 28. Juli 2010

Wenn die Kirche sich an den Zeitgeist anbiedert, wird sie selber zum Weg in die Hölle.

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von von edith

am Montag, 26. Juli 2010

Ich wundere mich über mich selber, dass ich nicht schon längst der Kirche den Rücken gekehrt habe, doch Gott sei Dank gibt es ja Jesus. Und allein er und Gott Vater zählen, zumindest in der heutigen Zeit.

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von von edith

am Montag, 26. Juli 2010

Ich wundere mich über mich selber, dass ich nicht schon längst der Kirche den Rücken gekehrt habe, doch Gott sei Dank gibt es ja Jesus. Und allein er und Gott Vater zählen, zumindest in der heutigen Zeit.

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von Annemarie

am Sonntag, 25. Juli 2010

Wenn sich unsere Kirche wirklich an Jesus orientiert hätte wäre es nie zu solchen Auswüchsen gekommen.
Er hat nie Unterschiede gemacht - darum ist es eine Beleidigung Gottes was mit den Frauen in der Kirche
gemacht wurde und wird. Die Frauen um Jesus waren die ersten die mit ihm nach der Auferstehung Kontakt hatten - welches Recht nehmen sich die Kirchenoberen da heraus, dass die Frauen nicht würdig genug wären - unglaubliche Herabwürdigung der von Gott so wunderbar geschaffenen Frau sie müßten sich eigentlich schämen, behaupten aber dass Jesus es so wollte !!!!!!!!! Nur gemeinsam ist es möglich das umzusetzen was Jesus uns vermittelt hat. Niemand darf über dem anderen stehen. Die Ewiggestrigen in der Kirche sollten endlich die Worte Jesu so lesen wie er sie gemeint hat. (Siehe Buch " Unendliche Liebe - Jeus spricht ! )

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von P. Dr. Norbet STIGLER

am Sonntag, 25. Juli 2010

iCH FREUE MICH SEHR ÜBER DIESE MUTIGE aUSSAGE: iCH TEILE sIE VOLL UND GANZ UND HABE DIESE SCHON OFT ÖFFENTLICH VERTRETEN:




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von P. Dr. Norbet STIGLER

am Sonntag, 25. Juli 2010

iCH FREUE MICH SEHR ÜBER DIESE MUTIGE aUSSAGE: iCH TEILE sIE VOLL UND GANZ UND HABE DIESE SCHON OFT ÖFFENTLICH VERTRETEN:




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von uli h.

am Freitag, 23. Juli 2010

"radikal zu bedenken" gilt es also die Frage nach der Teilung von Macht... naja, Denkprozesse in der katholischen Kirche dauern ja bekannter maßen etwas länger. Aber es wäre wirklich höchst angebracht, diese Denkprozesse jetzt mal offiziell anzustoßen und endlich wieder ein Konzil einzuberufen! Gerade Benedikt sollte sich an seine Zeit als Dr. Ratzinger im 2ten Vatikanum erinnern und diesen Schritt einleiten! Dann können die Herren vielleicht mal ehrlich zueinander sein und gemeinsam wenigstens solche Minimalismen wie Frauen als Diakone zulassen - oder sich an den 1.Timotheus 3,2 erinnern, worin gefordert wird, dass der Bischof einen ordentlichen Lebenswandel haben und doch nur einmal verheiratet sein möge...

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