Ich glaube, dass die Kirche nur dann glaubwürdig sein kann, wenn Andersgläubige über sie sagen: „Seht, wie sie einander lieben“, weil ein guter Dialog Brücken baut. Deshalb ist mir als Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) wichtig,
dass das kirchliche Engagement von Frauen gewürdigt wird und Frauen in der Kirche mehr Einfluss nehmen können,
Geschieden-Wiederverheiratete nicht vom Empfang der Sakramente auszuschließen,
eine kritische Auseinandersetzung der Kirche mit ihrem Umgang mit Macht und ihren Machtstrukturen anzuregen,
dass die theologischen Hindernisse für die Einheit der Kirche überwunden werden,
dass Frauen bei gleicher Arbeit auch den Männern gleich entlohnt werden,
einen sorgsamen Umgang mit der Schöpfung zu pflegen,
Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht zuzulassen,
für eine familienfreundlichere Arbeitskultur einzutreten.