Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Forum

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Autor: obermini
Erstellt: 14. Oktober 2009 - 21:13
Betreff: Oekumene
In den letzten Tagen beherrscht ein Thema die Oekumene:
Ein internes EKD-Diskussionspapier, das zum aktuellen Stand der Oekumene deutliche Worte findet.

Wer das Dokument im Original und nicht nur in Auszügen lesen will, hier ist es:
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=325264
Autor: nadine
Erstellt: 14. Oktober 2009 - 21:16
Betreff: re: Oekumene
Es ist einfach nur schade. Die Arbeit von so vielen Menschen in den Gemeinden bekommt wegen eines solchen Papiers einen blöden Beigeschmack. Irgendwie fühlt man sich bei allen Aktivitäten, gerade auch im Hinblick auf den OEKT leicht auf den Arm genommen.
Autor: Ms Inspector
Erstellt: 14. Oktober 2009 - 21:18
Betreff: re: Oekumene
Es gibt aber auch eindeutige Signale der evangelischen Seite für die Oekumene.
Bischof Fischer z. B. nennt das EKD-Papier "beschämend":
http://www.evangelisch.de/themen/religion/bischof-fischer-nennt-ekd-papier-beschaemend
Autor: luna
Erstellt: 14. Oktober 2009 - 21:23
Betreff: re: Oekumene
Es brodelt.

Die katholischen Bischöfe haben die geplante turnusmäßige Plenarsitzung des katholisch-evangelischen Kontaktkreises abgesagt. Es soll stattdessen ein klärendes Gespräch geben, an dem jeweils drei führende Vertreter der Bischofskonferenz und des Rates der EKD teilnehmen.

http://kath.net/detail.php?id=24203
Autor: dietzel
Erstellt: 20. Oktober 2009 - 23:35
Betreff: re: Oekumene
Es gibt wohl einige Bemühungen, die Wogen zu glätten:

"Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist bemüht, Irritationen in der katholischen Kirche über ein internes Papier aus dem EKD-Kirchenamt zu entkräften."

Quelle: http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2009_42_10_01.htm
Autor: baker
Erstellt: 23. Oktober 2009 - 23:10
Betreff: re: Oekumene
Alles wieder im Lot.
Friede, Freude, Eierkuchen:

"Das "offene und konstruktive" Gespräch zwischen Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) habe gezeigt, dass ungeachtet der jüngsten Irritationen "eine Grundstimmung der Gemeinsamkeit" gegeben sei [...]"

http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=2585
Autor: dietzel
Erstellt: 29. Oktober 2009 - 21:45
Betreff: re: Oekumene
Und die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche wird alles wieder richten ... ;-)

"Die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, will sich um ein «gutes ökumenisches Miteinander» bemühen. «Ich will die Ökumene in unserem Land stärken, weil uns mehr verbindet als uns trennt», sagte Käßmann am Mittwoch vor Journalisten in Ulm."

http://www.glaubenslust.de/nachrichten/ansicht/artikel/neue-ekd-rat.html
Autor: maren
Erstellt: 1. November 2009 - 22:41
Betreff: re: Oekumene
Ja, ja. Alles wird nicht halb so heiß gegessen, wie es gekocht wurde.
Verschwörungstheorien allenthalben.

http://www.sonntag-sachsen.de/2009/10/15/kirchen-politik/
Autor: kornblume
Erstellt: 7. November 2009 - 22:36
Betreff: re: Oekumene
Es wird weiterhin alles vor sich hin köcheln.
Natürlich wird es den OEKT geben.
Natürlich werden sich Gruppen treffen, die wirklich an einer gemeinsamen Kirche bauen wollen.

Aber solange es Menschen in den Leitungspositionen der Kirchen gibt, die glauben sie hätten die einzig wahre Wahrheit, nur sie würden verstehen, was Gott von uns will, oder was die Bibel uns sagt, solange kann und wird es in der Ökumene nicht wirklich vorangehen.
Autor: Helmut
Erstellt: 9. November 2009 - 21:32
Betreff: re: Oekumene
Es gibt in so vielen Bereichen wenig bis gar keine Übereinstimmung, dass ein Dialog das Maximum ist, was man erreichen kann.

Für die Protestanten ist das "Abendmahl" ein gemeinschaftliches Essen in Erinnerung an das letzte Abendmahl, bei den Katholiken macht die Wandlung aus Brot und Wein "Leib und Blut Jesu". Während die Protestanten anschließend ein paar Brösel zusammenkehren, ist es undenkbar, dass bei den Katholiken Übriggebliebenes entsorgt werden könnte.

Und das ist nur ein Punkt, der die Grenzen einer Ökumene aufgzeigt ...
Autor: Norbert Brandt
Erstellt: 14. November 2009 - 20:55
Betreff: re: Oekumene
@Helmut: Es ist wichtig, auf Unterschiede und Trennendes hinzuweisen.

Aber: es gibt zwischen einem Bayern und einem Schleswig-Holsteiner genausoviele Unterschiede und Trennendes. Trotzdem leben wir in einem gemeinsamen Staat. Wir müssen deshalb nicht immer derselben Meinung sein. Aber wir wissen, dass wir ein gemeinsames Grundgesetzt haben, es für gut erachten und uns daran halten wollen.

Warum sollte das zwischen den christlichen Kirchen nicht gelingen?
Autor: Lena
Erstellt: 17. November 2009 - 23:05
Betreff: re: Oekumene
@Norbert Brandt: Danke.
Manchmal habe ich echt das Gefühl, es geht bei ökumenischen Diskussionen um reine Erbsenzählerei.
Christen sollten das Gemeinsame in den Vordergrund stellen. Wir glauben an ein und denselben Gott.
Wir haben eine gemeinsame Richtlinie, die Bibel. Das ist wichtig.

Alles andere ist menschengemacht.
Autor: alex79
Erstellt: 20. November 2009 - 21:43
Betreff: re: Oekumene
@Lena: Volle Zustimmung.
Ich bin Christ.
Dass ich katholisch getauft bin, liegt an meinen Eltern bzw. meiner Umgebung.

Viele Diskussionen kann ich nicht nachvollziehen, weil ich sie vollkommen am Willen Gottes vorbei sehe.

Ich glaube nicht, dass Jesus Tausende von verschiedenen christlichen Kirchen wollte/will, die sich darum streiten, wer "näher an der Botschaft" dran ist. :-(
Autor: chandler
Erstellt: 22. November 2009 - 21:29
Betreff: re: Oekumene
@alex79: Ja. Ja. Und nochmals ja.

Wir haben alle unterschiedliche Vorstellungen davon, was das Christ-sein ausmacht (siehe Thread "Christ-sein": http://www.glaubenslust.de/forum/forum/anzeigen/beitrag/Gemeindeleben/Leben-in-der-Pfarrei/77.html).

Aber wenn wir an der Idee arbeiten, eine Gemeinde in der Nachfolge Christi sein zu wollen, kann das IMHO nicht falsch sein. Egal, was irgendwelche Erbesenzähler sagen.
Autor: Lena
Erstellt: 24. November 2009 - 23:21
Betreff: re: Oekumene
@chandler: Ich hoffe, es gibt mehr von unserer Sorte.
Ökumene müsste eigentlich ganz einfach sein.
Schließlich geht es doch nur darum, sich gegenseitig zu helfen ... ;-)
Autor: chandler
Erstellt: 28. November 2009 - 22:03
Betreff: re: Oekumene
@Lena: Es ist für mich unverständlich, warum man sich überhaupt darüber streiten kann, ob man einen Dialog zwischen den christlichen Kirchen führen sollte oder nicht.
Dass es Positionen gibt, die für die eine oder andere Richtung innerhalb des Christentums schwer mit einer anderen zusammenzubringen ist, ist auch mir klar. Aber die grundsätzliche Idee des Christentums sollte verbindendes Element genug für die Ökumene sein.
Autor: Lena
Erstellt: 3. Dezember 2009 - 23:10
Betreff: re: Oekumene
@chandler: Wenn es doch nur so einfach wäre.
Leider wird es bei zwei Menschen, die beide gerne Äpfel essen, immer einen geben, für den nur die roten, und den anderen, für den nur die gelben die "richtigen" Äpfel sind. Und wenn sie Pech haben, sind sie nicht mal einer Meinung, ob grüne Äpfel überhaupt zu den Äpfeln zu zählen sind ... :-(
Autor: Michael
Erstellt: 7. Dezember 2009 - 21:55
Betreff: re: Oekumene
@Lena: Das kommt davon, wenn man das Feld den Spezialisten für Kernobstgewächse überlässt.
Die wissen dann zwar, dass es sich bei einem Malus domestica um einen Vertreter aus der Familie der Rosengewächse handelt, wollen (oder können) aber nur noch darüber schwadronieren, wohingegen die theoretisch abgehobenen Fakten den einfachen Verbraucher nicht die Bohne interessieren, während ihm die Frucht dafür vorzüglich mundet.
Autor: automatix
Erstellt: 15. Dezember 2009 - 21:45
Betreff: re: Oekumene
@Michael: Dialog zwischen den Religionen ist genauso schwer wie der Dialog mit Atheisten.
Ich denke, die Verbissenheit mit der zum Teil gestritten wird, hat ihre Ursache in der Sicherheit um die eigene Wahrheit. Jeder ist sich so sicher, dass die eigene Position "richtig" ist, dass auf die Worte des anderen gar nicht mehr gehört, geschweige denn eingegangen wird.
Autor: Michael
Erstellt: 21. Dezember 2009 - 22:50
Betreff: re: Oekumene
@automatix: Wenn man sich auf den Kern unseres Glaubens besinnen würde, müsste man eigentlich recht schnell auf einen gemeinsamen Nenner kommen - sollte man meinen.
Aber die Frage nach dem Kern unseres Glaubens ist wahrscheinlich schon das Problem. :-(
Autor: Herbert S.
Erstellt: 30. März 2010 - 10:32
Betreff: re: Oekumene
Wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass JESUS weder (röm.-)katholisch noch evangelisch noch sonst einer Religion oder anderer Weltanschauung angehört, sondern "nur" die Fleisch und Blut gewordene LIEBE GOTTES, so muss ich mich fragen, ob die Religionsfürsten sich nicht selbst zum GOTT und zum Gegenstand der Anbetung machen, so dass jene nicht zu GOTT hin- sondern von IHM wegführen. Dass beide Religionen nicht im Letzten zueinander finden liegt auf der Hand, weil keiner dessen Gott-Sein aufgeben will. Ökumene ist somit eine Totgeburt, eine "neue Religion", die nichts mit dem WORT GOTTES und dessen Willen zu tun hat, außer, dass auch diese Religion den NAMEN GOTTES wiedreum für dessen eigene Zwecke mißbraucht und ein weiterer Blender der Menschheit ist.
CHRISTUS ist das ENDE jeder Religion und somit das Ende auch der Nachkommen der im Buch Genesis näher bezeichneten Schlange, deren Nachkomme ebenso blenden wie diese selbst und die viele sind: soviele wie es Religionen gibt.....
Autor: stone
Erstellt: 5. April 2010 - 13:06
Betreff: re: Oekumene
Oekumene? Was soll das genau bedeuten? Bevor man sich dafür oder dagegen ausspricht, bedarf es einer genauen Begriffsbestimmung.
Auf keinen Fall darf sich aus der Oekumene eine Verwischung oder gar Negierung von Glaubenswahrheiten ergeben. Das wäre fatal. Es gibt schon genügend Irrlehrer, die Ihre eigenen
Fantastareien weit über Gottes Wort stellen. Mal wird alles tiefenpsychologisch analysiert und verdreht, andere bestreiten Glaubenswahrheiten, wie die Gotteseigenschaft Jesus oder den Wahrheitsgehalt von Wundern. Diese Irrlehrer sollten einmal im Evangelium lesen, was Jesus dazu gesagt hat.
Ich habe mir einmal Luthers 95 Thesen angesehen und festgestellt, dass sich der größte Teil mit dem Ablaßhandel beschäftigt.
Wenn es keinen Ablaßhandel gegeben hätte, hätte sich dann die Evangelische Kirche überhaupt gebildet? Wirlich?
Die katholische Kirche hat viele Fehler begangen und begeht sie immer noch.
Aber es ist die Kirche Christi, die nach meinem Glauben der Wahrheit am nächsten steht, sowohl zeitlich, als auch inhaltlich.
Es wäre zu wünschen, dass die katholische und die evangelische Kirche sich auf das Gemeinsame besinnen. Wenn das Oekumene ist, keine Einwände.
Niemals sollte die kath. Kirche aber der Versuchung entsprechen und aus Bequemlichkeit auch nur eine Glaubenswahrheit preisgeben. Die gilt ganz besonders, aber nicht nur für das Abendmal.
Autor: true
Erstellt: 22. April 2010 - 19:09
Betreff: re: Oekumene
Die grundsätzliche Überlegung ist doch, wie der Glaube an und in JESUS Christus wirksam wird, bzw. wirksam und somit lebendig wie auch heilbringend für den Menschen ist. Und diese Überlegung führt zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass nicht die Oekumene, sondern die lebendige Liebe zu dieser Wirksamkeit und zum HEIL: zum EWIGEN LEBEN führt. Wer liebt, der erfüllt das Gesetz (den EWIGEN BUND GOTTES mit den Menschen) und die Prophetenworte, so offenbart es der HERR den Menschen.
Somit ist nicht der Weg der Oekumene der richtige Weg, sondern der Weg der Liebe, welcher -nach den Worten des Apostels Paulus- alles übersteigt und o h n e die alles umsonst und der Mensch Nichts ist. Dieser Weg der LIEBE führt zu GOTT und nicht zuletzt zu des Menschen ureigene Wahrheit als eben dem Ebenbild der LIEBE, die GOTT -so ein Johannes- selber ist... -
Der Weg der Liebe ist der Weg der UMKEHR, zu dem j e d e r Mensch ge- und berufen ist: Kehrt um, das REICH GOTTES ist nahe. Und wenn die LIEBE -die GOTT ist- in uns herrschen und uns ausnahmslos und bedingungslos beherrschen darf, dann ist es wohl sehr leicht ersichtlich, wer und was mit dem REICH GOTTES gemeint ist und das REICH GOTTES ausmacht.........
Autor: Gerh. Paschedag
Erstellt: 17. Oktober 2011 - 14:07
Betreff: re: Oekumene
Ökumene . http://storico.radiovaticana.org/ted/storico/2009-10/325264_wie_ein_angeschlagener_boxer_ekd_papier_im_wortlaut.html
Den Auftakt machte das Dokument Dominus Jesus aus dem Jahr 2000, das mit der berühmt-berüchtigten Formulierung von den Reformationskirchen, die nicht Kirchen „im eigentlichen Sinne seien“, einen Klang in die ökumenischen Beziehungen eintrug, der in dieser Deutlichkeit für große Verwunderung und Enttäuschung gerade bei denen sorgte, die mit Herz und Engagement jene gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre vorangetrieben hatten. . . . ! Kirche heißt im ursprünglichen Sinne „DEM HERREN GEHÖREND! Die Protestanten nennen sich seit 1825 ? evangelisch. Dann sollte sie die Evangelien aber auch kennen, auch das Gleichnis vom Haus auf dem Felsen. (Mt. 7.24 – 27) Nur das Haus auf Felsgestein hält allen Stürmen stand, so wie es Jesus für seine Kirche bzw. Gemeinde vorsieht. Später sagt Jesus zu Simon Mt. (16,15 – 19) Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich MEINE KIRCHE bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen! Hier wird deutlich, es ist seine Kirche, die Christus auf Felsen gegründet! Dazu hat er selbst seine Jünger ausgesucht und entsprechend unterwiesen. Eine bessere Verheißung für seine Kirche kann er nicht geben, die Unterwelt wird sie nicht überwältigen! Zwischen den Zeilen gelesen, die Unterwelt wird immer die Kirche bedrängen und Sturm gegen laufen, so wie es z. Z. geschieht und wie es zur Zeit der Reformation zu beobachten war! Die protestantischen Gemeinschaften wurden alle von Menschen gegründet und sie haben keine einheitliche Glaubenslehre und sind nicht die von Christus gegründete Kirche! (Joh.2,19) Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten! Der Apostel Paulus nennt die Kirche „Leib Christi!“dessen Haupt Christus ist! (1. Kor 12.12 – 2 Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle anderen mit ihm. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm. Reformation kann man, wenn man die Kirche wie der Hl Paulus betrachtet, eigentlich nicht sagen. Es ist eher eine Amputation gewesen. Was geschieht mit einem Glied, wenn es vom Körper getrennt wird? Es wird die Amputation nicht überleben! Es ist tot! Kann man ein totes Glied wieder retransplantieren? Das zeigt auch die Rede vom Fruchtbringen: (Joh 15,5 – 6) Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; DENN GETRENNT VON MIR KÖNNT IHR NICHTS VOLLBRINGEN. WER NICHT IN MIR BLEIBT, WIRD WIE DIE REBE WEGGEWORFEN UND ER VERDORRT. MAN SAMMELT DIE REBEN, WIRFT SIE INS FEUER UND SIE VERBRENNEN. Diese Geschichte kennt jeder Gärtner, die Zweige, die vom Baum abgeschnitten werden, sind noch kurze Zeit grün und vertrocknen dann. Gibt es eine Lösung des Problems? Es ist das Gleichnis vom verloren Sohn: (Lk 15,11- 32) Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. DORT FÜHRTE ER EIN ZÜGELLOSES LEBEN UND VERSCHLEUDERTE SEIN VERMÖGEN. Die Protestanten haben beim Auszug aus dem „Vaterhaus“ das Vermögen, die Sakramente, bis auf zwei verworfen! Wie die Geschichte mit dem verlorenen Sohn ausging hat sicher schon jeder gehört oder gelesen! . . . . . . . .. . .! ! . . . . ! Den größten „Schaden“ aber löste wohl die im Januar 2009 erfolgte Aufhebung der 1988 ausgesprochene Exkommunikation von vier durch Marcel Lefebvre ohne Einwilligung des damaligen Papstes geweihten Bischöfen aus, die der Priesterbruderschaft St. Pius X. angehören. Zu diesen Bischöfen gehörte auch der kurz zuvor durch Holocaustleugnung aufgefallene Richard Williamson. Die Aufregung und Empörung war gerade in Deutschland besonders groß; die Deutsche Bischofskonferenz hat sich in ihrer Frühjahrstagung 2009 in einer selten zu lesenden Klarheit von dieser Rehabilitierung distanziert. Die Empörung führte dazu, dass Papst Benedikt XVI. in einem Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche am 10. März 2009 bedauerte, dass „die Aufhebung der Exkommunikation überlagert wurde von dem Fall Williamson. . . . . . . . . ! Ich habe dieses Video damals gesehen! Bischof sagte damals zu den schwedischen Journalisten: I don‘t believe, Ich glaube das nicht, mir fehlen dazu einige Fakten. Weiter sagte er, es sei sehr gefährlich in Deutschland darüber zu reden und gebeten dieses Video nicht in Deutschland zu veröffentlichen! Nicht glauben ist nicht gleich leugnen. Der § 130 verhindert eine freie Erforschung des Phänomens „Holocaust!“ Diejenigen die es versucht haben, wurden samt ihren Anwälten eingesperrt. Beweisanträge werden rigoros abgelehnt! Würde die katholische Kirche ihre Ungläubigen auch so behandeln, dann, aber das kann sich jeder selbst ausmalen!
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