Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Bundespräsident Christian Wulff hat in den vergangenen Tagen nicht an einen Rücktritt gedacht. Wulff sagte am Mittwochabend in einem von ARD und ZDF aufgezeichneten Interview in Berlin, er nehme seine Verantwortung wahr und wolle nach fünf Jahren im Amt eine Bilanz als guter und erfolgreicher Bundespräsident vorlegen. Er habe nichts Unrechtes getan, sagte Wulff, obwohl einiges nicht richtig gewesen sei. Er spüre den Rückhalt der Bevölkerung, sagte Wulff: „Die Bürger setzen darauf, dass ich Bundespräsident bleibe.“
Mit seinem Anruf beim „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann habe er allerdings „einen schweren Fehler“ gemacht, räumte Wulff ein. Dieser Fehler tue ihm Leid, und er habe sich entschuldigt, sobald er aus dem Ausland zurückgewesen sei, sagte Wulff. Er selbst halte sein Verhalten in diesem Fall mit seinem Amtsverständnis als Bundespräsident für nicht vereinbar. Er habe aber die Berichterstattung der „Bild“-Zeitung nicht verhindern wollen, sondern nur darum gebeten, sie um einen Tag zu verschieben. Wulff war zu dem Zeitpunkt in arabischen Staaten auf Staatsbesuch. Mehr