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(domradio.de) Die Erwartungen an die UN-Klimakonferenz in Durban sind gering. Dankbar nehmen die Delegierten deshalb jedes positive Signal auf: Zum Start der zweiten Gipfel-Woche sorgen Äußerungen des chinesischen Chef-Unterhändlers für vorsichtigen Optimismus.
China weckt Hoffnungen beim Weltklimagipfel im südafrikanischen Durban. Zum Auftakt der zweiten Konferenzwoche nannte Chef-Unterhändler Xie Zhenua Bedingungen, unter denen sich der größte CO2-Produzent weltweit auf ein Klima-Abkommen nach 2020 einlassen könnte. Bislang hat Peking bindende Zusagen grundsätzlich abgelehnt. Die Äußerungen Xies wurden am Montag von Delegierten und Umweltschützern begrüßt. Die südafrikanische Konferenzpräsidentin Maite Nkoana-Mashabane sprach von einem positiven Signal.
In Durban verhandeln Vertreter aus rund 190 Staaten über ein Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll, dessen Verpflichtungen Ende kommenden Jahres auslaufen. Voraussetzung für Chinas Mitwirken an einem neuen Abkommen sei, dass die Industrieländer ihre bisherigen Klima-Ziele aus dem Protokoll einhalten, betonte Xie. Zudem müsse es ab 2013 eine zweite Verpflichtungsperiode für die Kyoto-Staaten geben. Im Protokoll hatten sich die Industriestaaten mit Ausnahme der USA auf ein Reduktion ihrer Treibhausgase um 5,2 Prozent bis 2012 verpflichtet. Mehr