Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Der Advent naht und mit ihm auch die verkaufsoffenen Sonntage. Die Kirche beklagt seit Jahren eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Immer mehr Wirtschaftsbereiche werden für die Arbeit an diesen Tagen vereinnahmt. Im domradio.de-Interview erläutert der Bonner Staatskirchenrechtler Professor Ansgar Hense, warum begründete Hoffnung auf einen Kurswechsel besteht.
domradio.de: In Köln hat eine Initiative tausende Stimmen gegen die Sonntags-Öffnungszeiten gesammelt. Diese Allianz besteht aus Vertretern der großen Kirchen und Gewerkschaften. Gibt es Chancen, dass diese Initiative etwas bewirkt?
Prof. Hense: Ich glaube schon! Weil dadurch deutlich wird, dass der Sonntagsschutz nicht ein rein kirchliches Interesse ist, sondern ein gesamtgesellschaftspolitisches Anliegen. Und wenn Sie die Initiative in Köln zugrunde legen und den Evaluationsbericht für ein NRW-Ministerium über die Ladenöffnungszeiten, werden Sie sehen, dass hier in NRW durchaus die Bereitschaft besteht, neu über den Sonntagsschutz nachzudenken.
Das gesamte Interview unter domradio.de.