Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) In Sachen Sonntagsschutz marschieren Kirche und Christdemokraten nicht Hand in Hand: Während sich die rot-grüne Landesregierung für eine Eindämmung beim Sonn- und Feiertagsverkauf einsetzt, wollen CDU und FDP ein Festhalten an der unter ihrer Regierung erfolgten Liberalisierung der Öffnungszeiten. Im domradio.de-Interview erklärt Klaus Franz, Vorsitzender der Bochumer CDU-Ratsfraktion, die Gründe.
domradio.de: Warum sind Sie für verkaufsoffene Sonntag in Bochum?
Klaus Franz: Also wir glauben, dass man so etwas nicht als Stadt allein entscheiden kann, der Einzelhandel ist darauf angewiesen, dass man im Konzert der anderen Städte - und das gilt gerade im Ruhrgebiet - gleiche Wettbewerbsbedingungen hat. Wir erleben, dass an Sonn- und Feiertagen vielleicht Zehntausende nach Roermond ins dortige Einkaufszentrum fahren. Wir glauben, dass man erstens aus Gründen der Arbeitsplatzsicherheit im Einzelhandel und zweitens aus Gründen der Stadtentwicklung insgesamt einen solchen Alleingang nicht machen kann. (Der Rat der Stadt Bochum hat entschieden, in diesem Jahr keinen verkaufsoffenen Sonntag im Stadtgebiet zu genehmigen. Anm. d. Red.)
Das gesamte Interview bei domradio.de.