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(domradio.de) Der Vatikan veranstaltet ab diesem Mittwoch einen internationalen Kongress zur Forschung an adulten Stammzellen.
Der Vatikan will damit die spezifische Wissenschaft der adulten Stammzellforschung an die Öffentlichkeit tragen - und damit die Argumentation gegen eine Forschung an embryonalen Stammzellen stärken.
Organisiert wird die Tagung „Adulte Stammzellen: Die Wissenschaft und die Zukunft des Menschen und der Kultur“ von der Abteilung „Wissenschaft und Glaube“ des Päpstlichen Kulturrates, von dem biopharmazeutischen US-Unternehmen NeoStem und dessen Stiftung „Stem for Life Foundation“. Von vatikanischer Seite sind auch der päpstliche Gesundheitsrat und die Päpstliche Akademie für das Leben beteiligt.
Neben Medizinern, Philosophen, Theologen und Politikern sollen auch Patienten, die von adulter Stammzellforschung profitierten, an der dreitägigen Konferenz teilnehmen, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Vatikan. Themen der regenerativen Medizin und der adulten Stammzellen führten mitunter zu einem aufgeheizten Dialog zwischen Wissenschaft und Kultur. Es handele sich bei dem Thema nicht nur um medizinische oder biologische Fragen; das Thema berühre die „Gesamtheit der Wirklichkeit“. Mehr