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02.12.11 10:24

KDFB: Bessere Unterstützung für ungewollt kinderlose Paare

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) stellt die vielfältigen Lebenswirklichkeiten von Frauen in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Anlässlich derzeitiger Diskussionen um künstliche Befruchtung und staatliche Hilfen für ungewollt kinderlose Paare unterstreicht der Verband sein Engagement für Schutz und Würde des menschlichen Lebens von Beginn an und fordert eine umfassende Beratung und Unterstützung dieser Paare.

„Eine unabhängige Beratung vor, während und nach einer Kinderwunschbehandlung ist eine wichtige soziale und mitmenschliche Unterstützung von Frauen und Männern, die sich bewusst für ein Kind entscheiden“, erklärt KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. Eindringlich appelliert der KDFB deshalb an Bundesministerin Dr. Kristina Schröder, im Bereich der Reproduktionsmedizin auch ganzheitlich ausgerichtete Beratungsangebote als Ergänzung zur medizinischen Beratung und Behandlung einzubeziehen und den Ausbau dieser Beratung finanziell zu fördern.

Eine ungewollte Kinderlosigkeit bedeutet für viele Frauen und ihre Partner eine oftmals jahrelange hohe Belastung an Leib und Seele, die zudem eigene Lebensentwürfe bedroht und Zukunftsperspektiven in Frage stellt. Die Hilfe in dieser schwierigen Zeit darf sich nach Meinung des Frauenbundes daher nicht vorrangig auf eine finanzielle Unterstützung bei der medizinischen Behandlung beschränken, sondern muss eine psychosoziale Begleitung einschließen.

Gleichzeitig ruft der Frauenbund die Bundesregierung auf, sich weiterhin eindeutig für die Einhaltung des Embryonenschutzgesetzes einzusetzen und veränderte Verfahren der Reproduktions- und Fortpflanzungsmedizin abzulehnen. Wie auch bei den Debatten um die Präimplantationsdiagnostik (PID) fordert der KDFB den uneingeschränkten Schutz des Lebens. „Etwas anderes ist mit einem christlichen Menschenbild nicht vereinbar“, betont Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des 220.000 Mitglieder starken Frauenbundes.


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