Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Die deutschen Diözesanbischöfe haben sich am Dienstag zu einer Trennung vom Weltbild-Konzern entschlossen. Dies teilte die die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands mit. Die Augsburger Verlagsgruppe steht in der Kritik, weil sie unter anderem auch erotische und esoterische Literatur vertreibt.
Die Vollversammlung hatte sich am Montag in Würzburg mit der aktuellen Debatte über die Verlagsgruppe Weltbild GmbH befasst. Der VDD hält 24,2 Prozent der Anteile an der Verlagsgruppe Weltbild GmbH. In der nun vorliegenden Erklärung heißt es, die Geschäftsführung kenne „die verpflichtenden Vorgaben der Gesellschafter in Bezug auf die Werteorientierung des Unternehmens“. Es sei der Geschäftsführung nicht gelungen, die „internetgestützte Verbreitung sowie die Produktion von Medien, die den ideellen Zielen der Gesellschafter widersprechen, im eigenen Bereich bzw. im Bereich der Unternehmensbeteiligungen hinreichend zu unterbinden.“ Darunter habe die Glaubwürdigkeit der Verlagsgruppe und ihrer Gesellschafter gelitten. Mehr