Düsseldorf (KNA) Die Trauerfeier für die Opfer der Loveparade-Katastrophe wird nicht ins Duisburger Fußballstadion verlegt. Es werde am Samstag lediglich eine Außenübertragung aus der Salvatorkirche in die Arena geben, teilte die nordrhein-westfälische Landesregierung am Donnerstag mit. Sie widersprach damit anderslautenden Medienberichten.
Nach Angaben der evangelischen rheinischen Landeskirche werden an weiteren Orten in der Stadt Leinwände stehen, auf denen die Trauerfeier übertragen wird. Besuchern werde dringend empfohlen, diese aufzusuchen. Näheres wollen katholische und evangelische Kirche in Kürze mitteilen. Die ARD überträgt live im Ersten.
Zu der ökumenischen Gedenkveranstaltung für die 21 Toten um 11.00 Uhr in der Salvatorkirche werden unter anderen Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet. Den Gottesdienst leiten Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider. An seiner Gestaltung sind auch Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Polizei beteiligt.
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