Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Papst Benedikt XVI. hat bei der Christmette im Petersdom beklagt, dass Weihnachten zu einem "Fest der Geschäfte" geworden sei. Bei der Feier am Samstagabend rief er die Christen dazu auf, "durch die glänzenden Fassaden dieser Zeit hindurchzuschauen bis zum Kind im Stall zu Bethlehem".
Dort seien die wahre Freude und das wirkliche Licht zu entdecken, so der Papst. Er erklärte, vom Weihnachtsfest gehe eine Botschaft zu Demut und Einfachheit aus. Zugleich mahnte er Solidarität mit den Menschen an, die Weihnachten in Armut, Leid und Unterwegssein feiern müssten.
Mit Nachdruck rief Benedikt XVI. bei der rund zweistündigen Messe im überfüllten Petersdom zu Frieden und Gewaltlosigkeit in der Welt auf. Durch seine Geburt als Kind habe Gott sich aller Gewalt entgegengestellt und eine Botschaft des Friedens gebracht. Die Christen seien angesichts der andauernden Gewalt in vielen Teilen der Welt angehalten, Friedensstifter zu werden, damit der Friede Gottes in der Welt siege. Mehr