Vatikanstadt (KNA) Die aktuelle Situation in Moldawien, aber auch internationale Fragen und Europa-Themen standen im Mittelpunkt einer Papstaudienz für den amtierenden Präsidenten des südosteuropäischen Staates, Mihai Gimpu, am Montag im Vatikan. Bei der herzlichen Unterredung sei der Wunsch deutlich geworden, dass alle bestehenden Schwierigkeiten des Landes im Dialog gelöst werden müssten, heißt es in einem anschießenden Vatikankommunique. Ausdrücklich erkannten die Gesprächspartner den positiven Beitrag der katholischen Kirche zum Wohl des Landes und der Bevölkerung an. Positiv hätten sie sich zu dem bestehenden guten Dialog zwischen Kirche und staatlichen Behörden geäußert, vermerkt das Kommunique.
Ghimpu, der das Amt des Parlamentspräsidenten bekleidet und derzeit Interimspräsident der Republik ist, traf nach der Papstaudienz auch mit Kardinalsstaatssekretär Tarcisio Bertone und Außenminister Dominique Mamberti zusammen. Von den 3,5 Millionen Einwohnern Moldawiens sind rund 20.000 Katholiken, die Mehrheit bekennt sich zur Orthodoxie.