Vatikanstadt (KNA) Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des Welttags der Migranten das Schicksal insbesondere von Kindern und minderjährigen Flüchtlingen hervorgehoben. Gleich welcher Nationalität und Hautfarbe, müssten sie stets als Person und Ebenbild Gottes betrachtet und gegen alle Ausgrenzung und Ausbeutung verteidigt werden, betonte er am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz.
Auch Kinder und Minderjährige, die im Ausland lebten, hätten Anspruch auf rechtlichen Schutz und Begleitung inmitten ihrer zahlreichen Probleme, unterstrich der Papst. Er rief vor allem die christlichen Gemeinden und Organisationen auf, sich der jungen Flüchtlinge anzunehmen und sich für deren Erziehung und Ausbildung einzusetzen.
Bei der Papstaudienz an dem in Italien mit zahlreichen Initiativen begangenen Migrantentag waren zahlreiche Gruppen ausländischer Mitbürger. Benedikt XVI. richtete einen besonderen Gruß an die verschiedenen ethnischen Gruppen, die mit ihren Nationalfahnen in den Vatikan gekommen waren.