Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Papst Benedikt XVI. ruft die Wirtschafts- und Finanzwelt dazu auf, gewissenhaftes Handeln, Transparenz und Erfolgsorientierung in Einklang zu bringen. Unverzichtbar sei dabei zugleich die Solidarität. "Mögen Sie immer die Gesamtheit des Menschen vor Augen haben, indem Sie auf die realen Nöte achten".
"Als Banker sind Sie dazu berufen, die Kultur des Lebens und der Familie zu fördern", sagte der Papst am Samstag vor Vertretern italienischer Genossenschaftsbanken und Kreditinstitute. Diese nahmen an einer Messe im Petersdom anlässlich des Erscheinens der ersten Sozialenzyklika "Rerum novarum" vor 120 Jahren teil.
Im Genossenschafts- und Kooperationswesen käme die Idee der Subsidiarität in besonderer Weise zum Ausdruck, sagte der Papst in seiner Ansprache. Die Katholische Soziallehre versuche damit das Verhältnis zwischen der einzelnen Person und dem Staat zu klären und ein Gleichgewicht zwischen Rechtsschutz des Einzelnen und der Forderung des Gemeinwohls zu fördern. Diese Vorstellung sei auch in den derzeitigen großen Veränderungen und der Finanzkrise aktuell. Mehr