Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Am Freitag trifft Benedikt XVI. in Benin ein. Die meiste Zeit wird der Papst in der größten Stadt des Landes, Cotonou, verbringen. Für Samstag ist ein Besuch in der heimlichen Voodoo-Hochburg Ouidah geplant. Auch wenn das Organisationskomitee noch alle Hände voll zu tun hat - viele Menschen sind schon auf den Besuch eingestimmt.
"Wir haben zwar noch eine knappe Woche", sagt Adrienne Zekpa, die das Informationszentrum für den Papstbesuch leitet. "Trotzdem fühlt es sich so an, als ob es nur noch ein Tag ist. Es gibt noch viel zu tun." Das Zentrum liegt neben der Kirche St. Michel und bietet Reisenden, Neugierigen und freiwilligen Helfern erste Informationen über den Papst-Aufenthalt. Darüber hinaus kümmern sich die Mitarbeiter um größere Besuchergruppen, die nun allmählich in Cotonou eintreffen.
Wie viele es insgesamt werden, lässt sich nur schwer schätzen. "Aber ich gehe davon aus, dass es dieser Tage extrem schwierig sein wird, in der Stadt überhaupt noch ein Hotelzimmer zu finden", so Zekpa. Über eins freut sich sie sich besonders: Das Interesse, unentgeltlich beim Papstbesuch zu helfen, ist groß. 1.500 Menschen haben sich bislang eingetragen. "Mittlerweile bieten uns auch viele Familien an, für unsere Freiwilligen kochen zu wollen." Mehr