Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Die katholische Kirche riskiert laut einer Untersuchung, vor allem „moderne“ und gebildete Frauen als aktive Mitglieder zu verlieren.
Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag in Wien präsentierte Studie der Theologen Paul Zulehner und Petra Steinmair-Pösel, aus der die österreichische Nachrichtenagentur Kathpress zitiert. Viele Frauen fühlen sich demnach in der Kirche ungerecht behandelt, weil sie trotz ihres im Vergleich zu Männern größeren Einsatzes zu wenig Zugang zur „innerkirchlichen Gestaltungsmacht“ hätten. Laut der im Auftrag der Zeitschrift „Welt der Frau“ erarbeiteten Untersuchung sind 39 Prozent der Frauen in Österreich der Ansicht, die Kirche werde den Frauen nicht gerecht; 31 Prozent der Frauen stört allgemein der Umgang der Kirche mit Frauen. Bei jungen Frauen unter 30 Jahren steigt dieser Wert auf 38 Prozent. Die Aussage „Es braucht mehr Frauen in der Kirchenleitung“ bejahen 64 Prozent aller Frauen und auch die Hälfte der Männer. Mehr