Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Einzelansicht
(domradio.de) Im Zentrum Roms führt der arbeitsfreie Tag Mariä Empfängnis zu großen Käuferanstürme. Der Papst setzt diesem Rummel seit vielen Jahren einen religiösen Auftritt neben den teuersten Einkaufsstraßen der Stadt entgegen. Er legt zu Füßen der römischen Marienstatue an der Spanischen Treppe einen Blumenstrauß nieder.
Die römische Marienstatue wurde unter Papst Pius IX. (1846-78) aus Anlass der Verkündigung des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis Mariens (1854) auf einer antiken Säule aufgestellt. Jedes Jahr am 8. Dezember, dem liturgischen Festtag der Unbefleckten Empfängnis, legt der Papst zu Füßen der Statue einen Blumenstrauß nieder. Das betreffende Dogma besagt, dass Maria von Beginn ihres Daseins an in das Erlösungswerk Christi eingebunden ist und deshalb von der allgemeinen menschlichen Schuldverstrickung - der sogenannten Erbsünde - bewahrt wurde.