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18.01.12 14:57

Umfrage: Auch Medien haben Schuld an der Vertrauenskrise

 

(ots) 63 Prozent der Nordrhein-Westfalen sehen das Amt des Bundespräsidenten durch die Wulff-Affäre beschädigt.

Nur jeder Vierte, 26 Prozent, ist der Ansicht, das Amt habe keinen Schaden genommen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Kölner Meinungsforschungsinstituts "YouGov" im Auftrag des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe) hervor. Befragt wurden 1039 Bürger aus NRW. Auf die Frage: "Macht die Debatte um Christian Wulff die Politik für Sie insgesamt unglaubwürdiger?", antworten 60 Prozent der Befragten mit "Ja".

Nur rund ein Drittel verneint einen solchen Effekt. Die meisten, 64 Prozent, sahen vorrangig Wulff als Verursacher der Vertrauenskrise, 54 Prozent, machten die gesamte Politik dafür verantwortlich. Bei dieser Frage waren Mehrfachantworten mög lich. Fast jeder Zweite, 45 Prozent, sah die Schuld - auch oder nur - bei den Medien. Unter den Jüngeren war dieser Anteil besonders hoch: 62 Prozent der Befragten unter 30 sehen die Medien als (Mit-)Schuldige für das Glaubwürdigkeitsdefizit.


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