Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Aktion gegen Kirchenaustritt

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Freitag, 10. Februar 2012 Wilhelm, Bruno
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Aktion gegen Kirchenaustritte

Aktion: Treten Sie nicht aus der Kirche aus

Inzwischen belegen Zahlen, dass der Missbrauchsskandal die katholische Kirche in eine große Krise gestürzt hat: Laut einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» (FR) von Anfang Mai haben sich die Kirchenaustrittszahlen teilweise verdoppelt oder verdreifacht. 

Warum in der Kirche bleiben? Hier sagen Ihnen Geistliche und Laien, warum die Kirche zu ihrem Leben gehört. Schicken auch Sie uns Ihr Foto und Ihre Botschaft!

 




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Die Kommentare der Liborius-User:


von david zehnter

am Samstag, 7. Mai 2011

das salz ist schal geworden.
die menschen gehen darüber hinweg.

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von W.Knies

am Freitag, 8. April 2011

Die Missbrauchsfälle haben mich wütend und traurig gemacht. Auch das jahrelange Totschweigen und damit die doppelte Belastung für die Betroffenen finde ich unfassbar. Gott sei Dank hat sich inzwischen die Haltung der Amtskirche entschieden geändert hat.
Zu den Missbrauchsfällen selber: Ich bin als Kind und Jugendliche immer wieder sexuell belästigt worden. Auch ein Chef von mir hat mich gerne in die Ecke gedrängt und begrapscht. Die Firmenleitung wusste das und hat nichts unternommen. Ich bin in den Fünfzigern geboren und damals galten sexuelle Übergriffe als Kavaliersdelikt und nicht der Täter sondern das Opfer schämte sich. Ich war unfähig, mich zu wehren.
In der Schule waren Schläge noch üblich. Meine Handarbeitslehrerin hat mich mit der Rute geschlagen, als ich mal zum Fenster rausgeschaut habe. Das war damals so.
Gut, dass sich das heute geändert hat.
Noch heute beschütze ich Leute, die in meinem Beisein in Bussen und Bahnen sexuell belästigt werden. Leider hat mich niemand beschützt.
Liebe Leser: Wenn Sie Übergriffe bmerken, helfen Sie doch bitte den Betroffenen!
Ein so langes Schweigen über Missbrauchsfälle ist nur deshalb möglich, weil die Leute im Umfeld zu feige sind, etwas zu unternehmen.

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von Maria

am Sonntag, 13. März 2011

Dieses ganze unsägliche Thema stimmt unendlich traurig und ist,gerade weil innerhalb der Kirche (auch) geschehen, so unglaublich und unfassbar.Dennoch,gerade jetzt,werde ich unserer Kirche die Treue halten und nicht,wie sehr viele Menschen,in den "Chor"von Verurteilungen einstimmen.
Leider gibt es (in unserer Nachbargemeinde) Pfarrer,
die die Gelegenheit beim Schopf nehmen und kübelweise Häme über Rom und die Kurie ausschütten.

Allerdings vertrete ich aber auch den Standpunkt,dass die materiellen Entschädigungen,die ja nicht das Leid der Betroffenen Menschen ausradieren können, nicht von der Kirche, sondern von den Tätern,sofern sie noch leben, gezahlt werden sollten.

A.Himmelstein

So, wie Frau Himmelstei, sehe ich es auch. Auch ihre Aussage: "dass die Täter des Opfern, Schadenserstz zahlen sollten" - und sich bei ihnen öffentlich entschuldigen.
Viele Menschen kehren der kath. Kirche den Rücken. Jeder hat einen, oder mehrere Gründe. Es heißt u. a. Das was heute die katholische Kirche ist, ist nicht das, was Jesus wollte. Ich versuche das Salz für meine Mitmenschen zu sein und werde belächelt, und angegriffen. Aber dann sage ich mir: ich bin froh, dass es so ist, denn dann ist es der richtige Weg, den ich eingeschlagen habe. Was ich mir wünsche wäre: jemanden an meiner Seite, der mich bestärken würde.

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von Maria T.

am Sonntag, 13. März 2011

Dieses ganze unsägliche Thema stimmt unendlich traurig und ist,gerade weil innerhalb der Kirche (auch) geschehen, so unglaublich und unfassbar.Dennoch,gerade jetzt,werde ich unserer Kirche die Treue halten und nicht,wie sehr viele Menschen,in den "Chor"von Verurteilungen einstimmen.
Leider gibt es (in unserer Nachbargemeinde) Pfarrer,
die die Gelegenheit beim Schopf nehmen und kübelweise Häme über Rom und die Kurie ausschütten.

Allerdings vertrete ich aber auch den Standpunkt,dass die materiellen Entschädigungen,die ja nicht das Leid der Betroffenen Menschen ausradieren können, nicht von der Kirche, sondern von den Tätern,sofern sie noch leben, gezahlt werden sollten.

A.Himmelstein


So, wie Frau Himmelstei, sehe ich es auch. Auch ihre Aussage: "dass die Täter des Opfern, Schadenserstz zahlen sollten" - und sich bei ihnen öffentlich entschuldigen.
Viele Menschen kehren der kath. Kirche den Rücken. Jeder hat einen, oder mehrere Gründe. Es heißt u. a. Das was heute die katholische Kirche ist, ist nicht das, was Jesus wollte. Ich versuche das Salz für meine Mitmenschen zu sein und werde belächelt, und angegriffen. Aber dann sage ich mir: ich bin froh, dass es so ist, denn dann ist es der richtige Weg, den ich eingeschlagen habe. Was ich mir wünsche wäre: jemanden an meiner Seite, der mich bestärken würde.

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von Yvonne H. (32)

am Samstag, 5. Februar 2011

Ich finde die Priester sollten sich mehr am Liborius Magazin orientieren.Es reicht nicht nur die Messe zu feiern und die Kommunion zu empfangen.Die Gläubigen müssen während der Messe auch über alles informiert werden.Über den Papst gibt es auf youtube.com täglich mindestens 2 neue Videos.Die Priester sollten die Kundgebungen des Papstes auch an die Gläubigen weitergeben.An Feiertagen sollte auch ausführlich über die Hintergründe des Feiertags gesprochen werden. Durch die Liborius Website habe ich jedenfalls sehr viel gelernt über den Feiertag "Maria Lichtmess/Darstellung des Herrn" Ich finde es auch gut,dass der Papst Regeln aufstellen will für den sachgemäßen Umgang in sozialen Netzwerken aber er sollte sich auch mal damit beschäftigen wie wir "normalen" Christen die Ungläubigen bekehren könnten.Ich gebe mir sehr viel Mühe damit,aber die meisten Leute sind heutzutage zu verbohrt.Sie wollen gar nicht zuhören.Der Papst hat gesagt Missionsarbeit wäre nicht nur Aufgabe der Kirche sondern Aufgabe aller Christen und das sehe ich ganz genauso.Ich würde mir in diesem Punkt mehr Beratung und Hilfestellung vom Papst wünschen,denn ich denke,dass wir besser voran kommen wenn die Kirche,der Papst und wir gläubigen Christen stärker zusammenarbeiten.

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von Helga Reimers

am Mittwoch, 12. Mai 2010

Danke, Herr Michael B.! Ich nehme den Zustand unserer Gesellschaft ähnlich wahr wie Sie: "Jeder glaubt für sich allein". Glaube wird allgemein kaum thematisiert - auch nicht unter Glaubenden (außer im kirchlichen Raum). DAS IST ZU WENIG! Außerdem ist viel an Einheit verloren gegangen in den letzten Jahrzehnten: der eine Priester lässt die Kinder vor der Erstkommunion beichten - der andere nicht;
bei Trauungsmessen kommt es vor, dass die Lesung einfach ausfällt und stattdessen ein weltlicher Text gewählt wird; wie selbstverständlich empfangen Personen bei Trauungen und Beerdigungen die
hl. Kommunion, auch wenn sie es sonst nicht für notwendig erachten, sonntags der Einladung zur Eucharistie zu folgen. Kurz gesagt: jeder macht, was er will - und niemand erhebt Einspruch - auch kein Bischof, kein Priester, einfach niemand! Wir sprechen nicht mehr mit einer Sprache, und viele kümmern sich nicht mehr um die Kirchengesetze (sind sie überhaupt noch bekannt?) Kurz gesagt: wenn wir nicht dahin zurückfinden, dass wir wirklich "eines Herzens und eines Sinnes sind", wird unser Bild noch mehr getrübt werden. "Ihr seid das Salz der Erde!" Diese Worte Jesu sind Aufruf und Anspruch an unsere Kirchenführer und jeden einzelnen.

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von heinz Lempertz

am Dienstag, 4. Mai 2010

Die Situation in unserer Christlichen Kirche ist zur Zeit sehr
schwierig,weil wir alle Schuld, nicht nur die Amtskirche,auf
uns geladen haben.Ich fühle mit bei den Leidenden und bin
trotzdem von Hoffnung getragen.Wie Christus der Sünderin
verziehen hat :"Wer von euch ohne Sünde ist werfe den den ersten Stein",so dürfen auch wir hoffen.Doch wir müssen dafür handeln anstatt zu jammern.Dieses Handeln
gelte aber nicht nur den Opfern sondern auch den Tätern.
Auch die Würde eines Straftäters verlangt Mitgefühl und
unser Gebet für die Heilung seiner Krankheit.
Ich war 9 Jahre auf einer Klosterschule,es war die schönste Zeit meines Lebens wie für viele Tausend und
dafür bin ich dankbar .In der Kirche bleiben zu können
ist für mich ein Geschenk!

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von Elena

am Samstag, 1. Mai 2010

Wir sollten vielleicht mehr die Kirche mit Gebet begleten.

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von Wolfgang Klose

am Mittwoch, 28. April 2010

Die letzten drei Monate waren bewegt, beschämend, haben mich traurig, aber auch wütend gemacht. Die katholische Kirche in Deutschland, unsere katholische Kirche befindet sich in einer für mich nicht vorstellbaren Krise. Unzählige Fragen, unzureichende Offenheit, zu wenige Antworten und ehrliche Reaktionen, Schlussolgerungen, die nur stückweise und oft sehr langsam erfolgen. ist das noch auszuhalten, warum sind wir eigentlich noch dabei. Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin hat sich amvergangene Samstag intensiv mit der derzeitigen Situation auseinandergesetzt und eine Erklärung zum Thema Missbrauch veröffentlicht (siehe auch unter www.diozesanrat-berlin.de). Natürlich gibt es viele Diskussionen über die Zukunft unserer Kirche. EInes ist aber wichtig, Zukunft mitgestalten geht nur, wenn man(n)/frau dazu gehört. Gerne zitiere ich in diesen tagen meine Vorvorgängerin im Amt, die kürzlich verstorbene und von mir serh verehrte Frau Hanna-Renate laurien: "man ändert eine Kirche nur, wenn man drin bleibt!". In diesem Sinne sollten wir unverzagt, aber kritisch mitgestalten.

Wolfgang Klose
Vorsitzender des Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin

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von Walter Martin

am Montag, 26. April 2010

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper
Brüder!

8 Ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen
9 und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt.
10 Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen.
11 So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen.
12 Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.
13 Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.
14 Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.
Wie könnte ich da Jesus und die Kirche , die ja die Kirche Jesu und nicht die der einzelnen, mit Fehlern behafteter Menschen ist, verlassen?

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