"Kirche.
Das bedeutet für mich: Raum zum "Ich selbst sein", hier darf ich sein, so wie ich bin, mit allem, was ich in mir trage. Mit allen Gefühlen: Freude, Trauer, Angst, Hoffnung...
Im Moment ist es wahrscheinlich totales Unverständnis, vielleicht auch eine große Enttäuschung.
Aber nicht auf die Institiution Kirche, sondern auf die, die Unrecht taten.
Diese Menschen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, es muss sich entschuldigt werden.
Aber die anderen - wir, die Mütter und Väter, die Jugend, die Paare, alle Christen - wir müssen dafür sorgen, dass nicht auf einmal "Kirche" schlecht ist, sondern, dass einige Menschen, die der Kirche angehören, Unrecht getan haben.
Für mich ist es gerade jetzt von großer Bedeutung von der Liebe Gottes zu hören und zu sprechen, diese wunderbare Botschaft weiter zu geben, vielleicht auch an die Menschen, die diese Botschaft leider auf sehr schmerzliche, andere Weise erfahren haben.
Ich möchte diesen Menschen zeigen, wie gut Kirche ist, und wie viel Kraft der Glaube mir, ja uns allen geben kann.
Und aus diesem Glauben möchte ich leben, damit es weitergeht."
Janine Goebel
Bürokauffrau