Benedikts XVI. Feuerwehr
lässt nichts anbrennen
Feuerwehrmänner genießen das meiste Vertrauen: Laut einer aktuellen Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" führen sie mit 93 Prozent Zuspruch die Rangliste der vertrauenswürdigsten Berufe an. Wie ist es erst, wenn auch noch der himmlische Segen hinzukommt wie bei dieser besonderen Truppe: die Vigili del Fuoco del Vaticano, knapp 30 Mann, die bei weitem nicht nur Brände löschen.
Zum Alltag der päpstlichen Feuerwehr gehört etwa der allabendliche Rundgang im Petersdom. Wenn auch der letzte Besucher die Kirche verlassen hat, suchen die Männer das Gebäude bis auf den letzten Winkel ab. Brände sollen gar nicht erst entstehen – und tatsächlich kommt es im Vatikan auch nur etwa zweimal im Jahr dazu. Würde sich eine größere Katastrophe ereignen, springt die italienische Feuerwehr ein.
Autos abschleppen, verirrte Katzen von Bäumen retten – und leider auch hin und wieder Menschen in Sicherheit zu bringen, die sich von der Peterskuppel stürzen wollen: Die Männer müssen für alles gewappnet sein, wie die "Tagespost" kürzlich einmal ausführlich berichtete. Auch bei Großveranstaltungen sind sie voll im Einsatz. So auch beim Konklave 2005, als nach der Wahl Benedikts XVI. kein weißer Rauch aufsteigen wollte: Angeblich verteilte sich dieser statt dessen in der Sixtinischen Kapelle selbst – und da waren natürlich die Vigili gefragt.
Bilder von der päpstlichen Feuerwehr, für Infos klicken Sie bitte auf das Foto: