In sommerlichen Rom ist es stickig und heiß, hektisch, voll, laut und chaotisch. Wer sucht da nicht die sanfte Brise, die Ruhe, den malerischen Blick über grüne Gärten bis hin zum Meer?
Wie in den "Himmel über Rom" fährt man, wenn man sich Castel Gandolfo nähert, dem Ort in den Albaner Bergen, 24 Kilometer südöstlich von der italienischen Hauptstadt. Seit 1626 nutzen die Päpste mit Unterbrechungen das dortige Gelände der früheren Domitianvilla als Sommerresidenz.
Papst Benedikt XVI. verbrachte bisher nicht nur die heißen Monate dort, sondern suchte auch unterm Jahr häufig die Ruhe und Idylle Castel Gandolfos, das sich auf der Liste der schönsten Dörfer Italiens befindet - und so manch andere Kuriosität in seiner Geschichte vorzuweisen hat.