Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Beten

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Beten

Warum hilft es mir, wenn ich bete?

Innerhalb meiner Familie gibt es zurzeit erhebliche Probleme. Nach dem Motto „Wirf deine Sorgen auf den Herrn“ tue ich das auch und helfe mir und anderen mit Beten. Ich bemerke dann eine deutliche Entspannung der Lage und erkenne Hoffnungszeichen am Horizont. Woran liegt das? Inwiefern kann Beten wirken?
Klara W. (54), Merzig

Es gibt viele Erklärungsversuche, warum Beten hilft. Die erste Erklärung: Beten verwandelt mich. Ich schöpfe im Beten neue Hoffnung für die Situation. So gehe ich entspannter in die Situation und das verändert auch die anderen Menschen. Das ist eine psychologische Erklärung. Es gibt noch eine zweite Erklärung, die aber auch noch auf der psychologischen Ebene liegt: Das Beten erzeugt eine Schwingung. Die Gedanken, die ich im Gebet habe, wirken sich in der Atmosphäre aus und erreichen so auch die anderen Menschen. Die dritte Erklärung: Ich vertraue darauf, dass Gott mein Bitten hört und dass er durch seinen Geist in mir und in den  Menschen, für die ich bete, wirkt. Dieses Wirken können wir nicht näher erklären. Aber die Menschen aller Zeiten haben diesen Glauben gehabt, dass unser Beten nicht wirkungslos bleibt, sondern dass Gott unser Beten hört und erhört. Allerdings überlassen wir es immer Gott, wie er wirkt und handelt auf unser Gebet hin. So mündet jedes Gebet letztlich in: „Dein Wille geschehe!“

Ihr Pater Anselm Grün

 

Die Kommentare der Liborius-User:


von monka

am Sonntag, 25. März 2012

ich bete täglich ,jetzt auch für einen guten freund der tochter der seit ein paar tagen in u haft sitzt möge der herr ihn vergeben und stärken alles durchzu stehen ,wir bleiben auch an seiner seite.gott hört mich das weiß ich ,denn ich spüre das es leichter wird zu ertragen das er nicht mehr da ist .ich wünsche mir so sehr das seine strafe mild ausfällt und er auf bewährung freikommt,ich würde alles dafür tun auch ein opfer bringen wenn der herr das will,denn er ist mir wie ein eigener sohn,bitte gott verlaß uns nicht .amen

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von Sylvia Majocchi

am Mittwoch, 29. Juli 2009

Hi Pater Anselm Grün,
entschuldigen Sie den saloppen, heutzutage aber nahezu überall üblichen Gruß. Ich freue mich, Ihre Zeilen zu lesen und kann dazu nur sagen, dass es dumm ist, GOTTES GEGENWART als nicht unumstößlich anzusehen. ER KÜMMERT SICH um alles in unserem Leben und auch wenn wir SEINE HILFE und SEINE ENTSCHEIDUNGEN nicht immer verstehen, wohl auch häufig sehr ungeduldig sind (wie dumm!!!), so muss die persönliche Zuneigungszeit für IHN immer ausreichend sein (und ist es auch!), um IHM liebevoll zu danken, IHM auch einmal etwas Lustiges zu erzählen, selbst wenn ER es ja schon WEISZ (es gibt hierfür täglich tausend Gelegenheiten...), also nicht nur immer verzweifelt ankommen und um irgendwas bitten;-))
Mit herzlichen Grüßen aus München
Sylvia Majocchi

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