391 n. Chr. – Der Weg zur Staatskirche
Kaiser Theodosius I. macht das Christentum 391 zur Staatsreligion – andere Kulte sind ab jetzt verboten. Man nennt die zugrunde liegende Schrift „Cunctos populos“ auch Dreikaiseredikt, weil noch zwei weitere Kaiser daran beteiligt sind. Durch diesen Schritt zur offiziellen Religion wird die Kirche immer mehr wie ein Staat strukturiert und baut seine Machtposition gewaltig aus.
(sb)