1545 n. Chr. – Konzil von Trient und Gegenreformation
Die Kirche schlägt zurück: In Trient bekommt die „Gegenreformation“ einen entscheidenden Schub, Fragen der Liturgie und des Glaubens der Katholiken werden eindeutig festgelegt. Gleichzeit versucht die katholische Kirche Missstände zu beseitigen, um Kritikern keine Angriffsfläche zu bieten. In Trient werden auch die Konfessionen („Evangelisch“ / „Katholisch“)eindeutig abgegrenzt („Konfessionalisierung“). Eine Gruppe zeigt sich auf katholischer Seite als besonders eifrige Gegenreformatoren – es ist der neu gegründete Orden der Jesuiten. Das Jesuitentheater wird einer der populärsten Versuche, bei der Gegenreformation den Katholizismus ansprechend und einnehmend zu präsentieren. Und: Das Zeitalter der Religionskriege beginnt. Im Dreißigjährigen Krieg werden große Teile Europas zerstört, Unschuldige niedergemetzelt und unzählige Soldaten getötet.
(sb)