Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Beliebte Vornamen

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Beliebte Vornamen



Kinder, das sind Eure Heiligen!


D
ie zehn beliebtesten Vornamen Deutschlands
und ihre entsprechenden Heiligen

Wer Kevin heißt, hat es angeblich nicht leicht. Laut einer aktuellen Studie der Universität Oldenburg verbinden Lehrer den Namen mit Verhaltensauffälligkeit und Leistungsschwäche. Auch die Chantals, Mandys, Justins und Maurices müssen viel mehr um ihre Anerkennung kämpfen als etwa Charlotte, Marie, Maximilian und Lukas, die als leistungsstark und freundlich gelten.

Was die Lehrer offenbar vergessen: Nicht jeder Kevin ist nach dem Film-Frechdachs "Kevin allein zuhaus" benannt. Es gibt auch heilige Kevins. Die Welt der Heiligen ist nach wie vor für viele katholische Eltern eine Inspiration bei der Namenssuche. Liborius.de stellt Ihnen die Top 5 der beliebtesten Vornamen und der entsprechenden Heiligen vor!

Foto: Public Domain
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Platz 5: Lena

Heilige: Magdalena von Canossa  

Gedenktag: 10. April

Bedeutung des Namens: Gottes Heldin

Gelebt: 1774-1835  

Magdalena von Canossa war das dritte von sechs Kindern einer noblen und wohlhabenden Familie aus Verona.
Ihre Kindheit und Jugend waren von schweren persönlichen Schicksalsschlägen gezeichnet. Noch bevor sie schon als Kind zur Vollwaise wurde, machte sie düstere Erfahrungen mit schwerer Krankheit, der zweiten Heirat ihrer Mutter, Einsamkeit und Unverständnis.
Mit 17 verließ sie ihr zu Hause und schloss sich dem Orden der Carmeliterinnen an. Entgegen ihrer Vorstellung wurde sie nicht zur Ordensschwester geweiht. Gott schien anderes mit ihr vorzuhaben.

Magdalena kehrte zu ihrer Familie zurück und schulterte die Last der Verwaltung des großen Familienvermögens im Canossa Palast in Verona. In dieser Zeit erweiterte sie stetig ihren Freundeskreis und wurde dadurch auf die Missstände in den Randbezirken Veronas aufmerksam. Diese waren unter anderem Nachwirkungen der französischen Revolution.
Magdalena nahm sich ein Beispiel an der Gottesmutter und Jesus Christus und versuchte, dem Ruf der Armen zu folgen, die nicht nur nach Nahrung sondern auch Perspektiven und Orientierung hungerten. Sie kümmerte sich besonders um verwahrloste Kinder, richtete eine Schule für sie ein und gründete ein Waisenhaus. Schließlich verließ sie den Canossa Palast für immer, um mit den Waisenkindern in der verarmten Vorstadt zu leben.

Magadalenas Nächstenliebe steckte andere fromme Frauen an, erst in Italien und schließlich weltweit. In Venedig und Mailand, sogar in China, England und Indien entstanden Ordensgemeinschaften der Canossianerinnen. Sie bestehen immer noch.    




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