Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Die Heiligen von A bis Z

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Donnerstag, 24. Mai 2012 Dagmar, Ester
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Adolph Kolping
4. Dezember

Adolph [Ahdt.: »edler Wolf«] Kolping

Sel., geb. am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln, stammte aus einer kinderreichen Tagelöhnerfamilie. Nach Erlernen des Schuhmacherhandwerks erfuhr er in mehreren Werkstätten hautnah das Elend der Handwerksgesellen. Nach mühevollem Studium wurde er 1845 Priester. Als Domvikar in Köln gründete er 1849 einen Gesellenverein nach dem Elberfelder Vorbild. Auf zahlreichen Reisen sowie durch Wort und Schrift trat er für die Idee der Gesellenvereine ein, die sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Nordamerika verbreiteten. Seine Ziele waren Wecken des Familiengeistes, Erziehung zu Ehrenhaftigkeit und Berufstüchtigkeit. Der »Gesellenvater« starb am 4. Dezember 1865 in Köln und ruht in der dortigen ehemaligen Minoritenkirche. – Seligsprechung am 27. Oktober 1991. Dargestellt in Priesterkleidung, umgeben von jungen Gesellen.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

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