Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Die Heiligen von A bis Z

Liborius Verlagsgruppe Bayerisches Sonntagsblatt Liborius Magazin Liboriusblatt
Donnerstag, 24. Mai 2012 Dagmar, Ester
Augenblicke|Nachrichten|Wissen|Unser Glaube|Specials|Forum|E-Cards|Spiele

Etappen Ihres Lebens: Taufe | Kommunion | Firmung | Ehe | Trauer

Drucken | Versenden | Mail an die Redaktion
Adalhard
2. Januar

Adalhard [Ahdt.: »edel« u. »stark«] OSB

Hl., geb. um 751, war ein Vetter Karls d. Gr. und erhielt in der Palastschule von Aachen seine Bildung. Dann wurde er Mönch in Corbie, wo er – nach kurzem Aufenthalt in Montecassino – 780 die Abtswürde erlangte. In Verbindung mit Alkuin und Paulus Diakonus war Adalhard ein Vertreter der karolingischen Renaissance. Karl d. Gr. setzte ihn öfter als Gesandten in politischen und kirchlichen Angelegenheiten ein. Unter Ludwig dem Frommen lebte Adalhard sieben Jahre als Verbannter auf der Insel Herium in der Loiremündung bis 812. Nach seiner Rückkehr gründete er mit seinem Bruder Wala die westfälischen Klöster Corvey und Herford. Adalhard starb am 2. Januar 826. Seine Gebeine wurden 1040 erhoben und befinden sich seit 1827 zum größten Teil in St.-Acheuil. Dargestellt im Benediktinerhabit, aus einem Brotkorb Almosen spendend, auch als Gärtner mit Kreuz. – Patron der Gärtner; gegen Fieber, Typhus, Infektionskrankheiten.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Das Beste aus der katholischen Erlebniswelt