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Amandus
6. Februar

Amandus [Lat.: »der Liebenswerte«] OSB

Hl., stammte aus einer edlen Familie Aquitaniens. Nachdem er viele Jahre als Mönch und Einsiedler gelebt hatte, wurde er in Rom vor 638 zum Missionsbischof für das friesischfränkische Grenzland geweiht. Aus Flandern durch einen Aufstand vertrieben, predigte er in Tirol und Kärnten. 647–649 soll er als Bischof von Maastricht gewirkt haben. Eine Predigtreise in das Land der Basken blieb ohne Erfolg. Sein Bistum überließ Amandus dem Abt Remaklus von Stablo-Malmedy. Im Verlauf seiner Tätigkeit gründete Amandus zahlreiche Kirchen und Klöster, darunter Elno/Tournai. Hierhin zog er sich gegen Ende seines Lebens zurück und starb am 6. Februar 679 oder 684. Das Kloster Elno, wo er begraben wurde, erhielt nach ihm den Namen St.-Amand. Dargestellt als Bischof oder Glaubensprediger mit Ketten, Kirchenmodell, Schlange. – Patron derWirte, Bierbrauer, Branntweinbrenner, Händler.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

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