Klosterbrauerei Reutberg
Tradition: Die Klosterbrauerei Reutberg e.G. zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus: Schwestern gründeten sie und nicht Mönche, und sie ist heute eine Genossenschaft. Im Jahr 1677 erwarben sich die Franziskanerinnen das Recht, Bier brauen zu dürfen. Bald wurde der Andrang allerdings so groß, dass sie die Schänke verpachteten, um die Klosterruhe zu bewahren. Um die Brauerei in der Krisenzeit nach dem 1. Weltkrieg erhalten zu können, gründeten die Braumeister 1924 eine Bierbraugenossenschaft mit Hauptsitz auf dem Reutberg.
Das Bier: Die Brauerei verfügt über acht verschiedene Biersorten, die alle traditionsgemäß und nach dem bayrischen Reinheitsgebot hergestellt werden. Das „Reutberger Kloster Märzen“ leuchtet wegen seiner Mischung aus dunklem und hellem Malz, in der Sonne wie Bernstein. Zur Osterzeit wird das „Reutberger Weissbier-Bock“ für den besonderen Frühjahresgenuss gebraut.
Verkauf: Die Brauerei verkauft das Bier an umliegende Gaststätten und Getränkemärkte und setzt es außerdem in der eigenen Schenke ab.
Internet: www.klosterbrauerei-reutberg.de