Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Illuminati: Film und Fehler

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Donnerstag, 9. Februar 2012 Anna Katharina Emmerick
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Illuminati: Film und Fehler

Nur die Spannung zählt

Eine tickende Zeitbombe unter dem Petersdom, geheime Botschaften versteckt in berühmten Kunstwerken, eine finstere Verschwörung und eine actionreiche Jagd nach der Wahrheit: Die Verfilmung von Dan Browns "Illuminati" ist spannend - für bare Münze sollte man allerdings nichts nehmen, was in dem Film gezeigt wird. Sehen Sie selbst ... DVD im Handel erhältlich. 

Dan Browns Helden-Duo

Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) und Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) entschlüsseln auf einer actionreichen Jagd durch die ewige Stadt die Geheimnisse der Illuminati. Der Film bietet vor allem Unterhaltung und Spannung – keine historischen Wahrheiten. (Foto: Sony Pictures)

Robert Langdorn

Der amerikanische Symbologe war schon in „Sakrileg“ der Held der Geschichte. Auch sonst sind die Ähnlichkeiten zwischen „Illuminati“ und der ersten Dan-Brown-Verfilmung nicht zu übersehen: Eine finstere Verschwörung in Kirchenkreisen, uralte Rätsel und ein gruseliger Geheimbund sind die gewohnte Thrillermischung. (Foto: Sony Pictures)

In heilligen Hallen

Nachdem bereits „Sakrileg“ mit üblen Verschwörungstheorien die Kirche in Verruf gebracht hatte, verbot der Heilige Stuhl Szenen für „Illuminati in römischen Kirchen zu drehen. (Foto: Sony Pictures)

Die versteckte Bedrohung

Irgendwo unter dem Petersdom tickt eine gefährliche Zeitbombe, die per Videoüberwachung zu sehen ist. Der Hauch von Geheimnis, der den Vatikan für viele Menschen umgibt, ist für Browns Thriller eine ideale Grundlage. (Foto: Sony Pictures)

Pfad der Erleuchtung

Auf der Suche nach den geheimnisvollen Zeichen der Illuminati durchstöbern Langdon und Vittoria mehrere bekannte Orte Roms. Mit ihrer tatsächlichen Lage nimmt Dan Brown es dabei allerdings nicht so genau. (Foto: Sony Pictures)

Habakuk und der Engel

Die Skulptur in der Chigi-Kapelle benutzt Dan Brown als angebliches Zeichen der Illuminati auf dem Pfad der Erleuchtung. Der Bildhauer Gian Lorenzo Bernini soll angeblich der Baumeister des Geheimbundes gewesen sein. Ein Blick in die Geschichte allerdings zeigt, dass das nicht stimmen kann: Denn der historische Illuminatenorden wurde erst ein Jahrhundert nach Berninis Tod gegründet. (Foto: Sony Pictures)

Auf dem Weg zum Konklave

Brown lässt seine Geschichte während der Papstwahl stattfinden. Seine Beschreibung des Konklave ist allerdings fehlerhaft. So ist beispielsweise nirgends festgehalten, dass als Beleuchtung nur Kerzenschein zugelassen ist. (Foto: Sony Pictures)

Der Camerlengo

Auch hier irrt Dan Brown: Der Kammerdiener des Papstes ist kein einfacher Priester, sondern hat immer den Rang eines Kardinals. (Foto: Sony Pictures)

Die Rache der Illuminati

Mit der grausamen Hinrichtung von vier Kardinälen wollen sich die Illuminati angeblich für ein Ereignis aus der Zeit der Inquisition rächen. 1668 sollen vier Mitglieder des Geheimbundes von der Kirche gebrandmarkt und ermordet worden sein. Als „La Purga“ soll die Hinrichtung laut Dan Brown in die Kirchengeschichte eingegangen sein. Fehlanzeige: Historisch ist nichts davon belegt. (Foto: Sony Pictures)

Die Antimaterie-Bombe

Eine futuristische, hoch explosive Antimaterie-Bombe soll den Vatikan auslöschen. Spätestens wenn sie am Ende in allerletzter Sekunde entschärft wird, merkt der Zuschauer, dass der Film „Illuminati“ mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun hat. (Foto: Sony Pictures)

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